Mittendrin Mittwoch

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Diese Aktion habe ich bei Babsi auf ihrem Blog Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie entdeckt und möchte mich gerne an dieser Aktion beteiligen.

Ursprünglich wurde sie von ellizy91 von  READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Es geht bei dieser Aktion um Zeilen oder kleine Abschnitte aus dem Buch/ den Büchern, in denen man gerade liest.

Über die Hälfte des heutigen Buches habe ich schon gelesen und bin schwer begeistert. Genauso muss ein Psychothriller sein….

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Als ich im  Keller aufwache, sehnt mein Gehirn sich sofort nach Tageslicht, um meine innere Uhr neu zu stellen. Oder nach irgendetwas anderem, das mir die Gewissheit gibt, nicht zuletzt doch den Verstand verloren zu haben. Ich kann Jack nicht hören, aber ich spüre, dass er in den Nähe ist und horcht. Plötzlich wird die Tür aufgestoßen. „Du wirst dich schneller bewegen müssen, wenn wir Millie rechtzeitig zum Mittag essen abholen wollen“, bemerkt er, als ich langsam auf die Beine komme.

Savin Grace – von B.A. Paris
224/ 348 Seiten
Rezensionsexemplar von Literaturschock.de

In welchem Buch steckst du gerade und wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

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[Flow Challenge] 1000 Fragen an dich selbst #4

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Auf dem Blog von Babsi habe ich diese Challenge gefunden. Die gefällt mir so gut, dass ich gern mitmachen möchte. Ursprünglich ins Leben gerufen wurde diese Challenge von Sandra mit ihrem Blog Nana-der Bücherblog.

Flow ist ein Magazin, welches 8 mal im Jahr erscheint und immer ein Extra dabei liegt. Das letzte Extra war ein kleines Büchlein “ 1000 Fragen an dich selbst“ und diese werden nun nach und nach hier beantwortet. Weiter geht es mit den Fragen 31-40……viel Spaß!

31. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Ich würde sehr gerne nach Norwegen und Irland reisen wollen. Zur Zeit ist das aber nicht möglich, weil ja unsere 2 Hunde da sind und wir da Deutschland mit ihnen nicht verlassen können. Außerdem wäre es doch ein wenig zu weit für meine 2. Irgendwann wird es schon mal klappen.

32. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Ich habe da kein bestimmtes Lied und höre auch nur im Auto Radio. Kommt ein Lied mit einem guten Beat, drehe ich schon mal bis zum Anschlag auf.

33. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder für mehr Sport?

In Anbetracht meiner momentanen zeitlich eingeschränkten Situation ziehe ich die weniger Kalorien – Variante vor. Mein Fitnessclub freut sich, dass ich regelmäßig zahle und schon ewig nicht mehr dort war –  es ist zum heulen.

34. Führst du oft Selbstgespräche?

Nur ab und zu, da läuft aber meist etwas nicht so, wie ich es gerne hätte.

35. Wie fühlt es sich an, abgewiesen  zu werden?

Hmmmm, es ist kein schönes Gefühl auf alle Fälle. So oft ist es aber in meinem Leben noch nicht passiert.

36. Googelst du dich selbst?

Gute Idee, hab ich och nicht probiert.

37. Sprichst du mit Gegenständen?

Eher weniger….obwohl, die geben kein Widerwort. Sollte ich mal tun, oder?

38. Was ist dein größtes Defizit?

Mein Mann nennt es „Mutter Theresa Syndrom“, ich kann nur schwer NEIN sagen, aber ich arbeite dran.

39. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Nein, weil ich keinen Spiegel mehr im Schlafzimmer habe seit der Renovierung. Aber vorher habe ich das auch nicht getan, höchstens als junges Mädchen.

40. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Nein, nicht immer. Ich bin nicht so der Party Mensch. Ich ziehe meine Couch da echt einer Party vor, weil ich eh schon wenig Zuhause bin. Außerdem muss ich meistens früh wieder raus. Ich hab sogar das letzte Klassentreffen vor einigen Wochen abgesagt, weil ich da am nächsten Morgen  wieder 4:15 Uhr aufstehen musste.

So, damit wären wieder 10 Fragen beantwortet. Ich wünsche euch einen wunderschönen restlichen 1. Advent – bis nächsten Sonntag!

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Gewinnerbekanntgabe zur Blogtour „Kripo Bodensee – Reihe „

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Schon ist sie wieder vorbei, unsere Blogtour zur “ Kripo Bodensee“ Reihe von Janette John.

Und ich möchte euch die Bekanntgabe der Gewinner auch nicht lange vorenthalten:

Je eine Tasche haben gewonnen:

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Sarah Trogisch
Daniela Schiebeck
Sabine Kupfer
Bettina Hertz
Tiffi 2000
Bianca Mordsbusch

 

1 signiertes Lesezeichen geht an:

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JanaBabsi

 

HERLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Bitte schickt eine Email mit eurer Anschrift und dem Betreff „Kripo Bodensee“ an info@cp-ideenwelt.

 

Mittendrin Mittwoch #47

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Diese Aktion habe ich bei Babsi auf ihrem Blog Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie entdeckt und möchte mich gerne an dieser Aktion beteiligen.

Ursprünglich wurde sie von ellizy91 von  READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Es geht bei dieser Aktion um Zeilen oder kleine Abschnitte aus dem Buch/ den Büchern, in denen man gerade liest.

Heute stelle ich euch 1 von den 4 Büchern vor, in denen ich gerade stecke.
Dieses Buch ist auf meinem Smartphone, weil ich dort auch epub lesen kann mit einer entsprechenden App. Es ist gesponsert von Jellybooks. Dort kann man sich kostenlos Bücher downloaden, zum Teil sogar weit vor Veröffentlichung. Jellybooks erwartet vom Leser eigentlich nur, dass man sein „Leseverhalten“ mitteilt. Dies tut man ganz einfach, in dem man an jedem Kapitelende des Buches auf einen Button klickt. Ich hab aber keine Ahnung, wie die das ganz letztendlich auswerten.

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Sie schaltete die Nachttischlampe ein, in diesem Moment duckte sich der Schatten hinter der angelehnten Tür weg. Kein Zweifel, jemand hatte in großen Lettern mit Blut an die Wand geschrieben: WENDY. ANTWORTE MIR. Sie sprang auf, riss die Tür auf, irrte durch die Wohnung. Überall waren die Wände rot beschmiert. Und in den schimmernden Lachen konnte sie die Botschaft entziffern: WENDY. WENDY. GIB ANTWORT. Wieder das Schmatzen, als wate jemand in Pfützen aus Blut.

„Das Dornenkind“ von Max Bentow
(Seite 98 von 709 )

In welchem Buch steckt ihr denn gerade und wie sehen eure nächsten Zeilen aus?

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[Flow Challenge] 1000 Fragen an dich selbst #3

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Auf dem Blog von Babsi habe ich diese Challenge gefunden. Die gefällt mir so gut, dass ich gern mitmachen möchte. Ursprünglich ins Leben gerufen wurde diese Challenge von Sandra mit ihrem Blog Nana-der Bücherblog.

Flow ist ein Magazin, welches 8 mal im Jahr erscheint und immer ein Extra dabei liegt. Das letzte Extra war ein kleines Büchlein “ 1000 Fragen an dich selbst“ und diese werden nun nach und nach hier beantwortet. Weiter geht es mit den Fragen 21-30……viel Spaß!

21. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ja, das tue ich tatsächlich. Aber dann handelt es sich meist um geschäftliche Telefonate für mein Partylite – Geschäft. Ansonsten antworte ich doch eher flexibel.

22. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?

Hitze und einen Hund, dem der Sommer gar nicht bekommt. Aber auch Abende auf der Terrasse bei Kerzenschein und einem guten Buch.

23. Gehst du selbst freundlich mit dir um?

Ich versuche es, aber es gelingt mir nicht immer. Vor allem nehme ich mir meist zu viel vor. Mein Terminkalender platzt aus allen Nähten und für mich selbst habe ich nur wenig Zeit.

24. Welchen Film hast du mindestens 5 mal gesehen?

Wahrscheinlich wie viele hier „Dirty Dancing“ und „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“. Andere Filme fallen mir da nicht ein.

25. Wie entspannst du dich am liebsten?

Mit einem guten Buch auf der Couch oder in der Badewanne? Aber für die Wanne

muss ich Muse haben, das kommt seltener vor. Aber auch beim Gassi gehen mit den Hunden kann ich entspannen, da lasse ich auch öfters das Handy gleich Zuhause.

26. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meiner Mutter, obwohl ich das eigentlich nie wollte.

27. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?

Auf der Couch mit einem Buch. Der Fernseher ist selten an bei mir.

28. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An meine Katze Susi. Da habe ich aber auch noch bei meinen Eltern gewohnt. Sie war schwarz- weiß und hatte einen ganz schönen Dickschädel. Aber ich habe sie innig geliebt.

29. Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Ich hoffe doch, denn wir wohnen in unserem Eigenheim, dass wir vor 10 Jahren selbst gebaut haben. Ich möchte nie wieder in eine Mietswohnung ziehen müssen.

30. Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Leider ja. Ich bin nur bedingt kritikfähig, das ist eine meiner großen Schwächen.

Möchtest du auch an der Challenge teilnehmen? Kein Problem, hinterlasse den Link von dir einfach in einem Kommentar, dann kann ich bei dir vorbei schauen. Vergiss bitte auch nicht, Nana zu verlinken.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag

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„Anonym“ – von Ursula Poznanski und Arno Strobel

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Wunderlich; Auflage: 1 (21. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805250851
ISBN-13: 978-3805250856
Preis: 19,95€

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr…

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums „Morituri“. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben…

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Was entsteht, wenn 2 Top Autoren sich zusammensetzen und eine Geschichte erfinden? Na klar – ein Pageturner. So geschehen bei dem Autorenduo Ursula Poznanski und Arno Strobel. Von beiden Autoren habe ich schon Bücher gelesen und fand diese einfach super. Zusammen schrieben sie nun ein weiteres Buch nach „Fremd“, welches packender nicht sein könnte. Es handelt sich um den Thriller „anonym“.

Stell dir vor, der Hund deines Nachbarn kackt ständig auf dein Grundstück und du hast die einmalige Gelegenheit, deinen Nachbarn dafür büßen zu lassen. Du meldest dich einfach im Forum „Morituri“ an und setzt deinen Nachbar auf die Liste. Mit etwas Glück wird er dann durch Abstimmung der anderen User zum „Auserwählten“ und er stirbt einen grausamen Tod. Na, wäre das was? Oder setze deinen Chef auf die Liste, weil er dir den Jahresurlaub nicht genehmigt hat? Es gibt viele Gründe, warum man seinen Mitmenschen die Pest an den Hals schicken kann. Im Buch „anonym“ werden solche Wunschvorstellungen, wie ich einem ungeliebten Menschen eins auswischen kann, Realität. Und die Gründe, warum jemand auf die Liste gesetzt wird, sind teilweise einfach nur banal. Der „Auserwählte“ darf dann durch die Hand Trajans, der das Forum leitet, einen grausamen Tod erleiden. Und so finden die Kommissare Daniel Buchholz und seine Kollegin Nina Salomon das erste Opfer dieses perfiden Spieles, einen Rechtsanwalt, der tot in einer riesigen Blutlache liegt und der augenscheinlich gezwungen wurde, Glasscherben zu essen. Bei diesem einem Opfer wird es aber nicht bleiben, denn eine neue Abstimmung ist im Forum „Morituri“ schon im Gange. Die Polizei tappt im Dunkeln, denn das Darknet ist nicht nur groß, sondern auch anonym. Und Trajan ist realer und näher an Daniel und Nina als sie denken….

Der Klappentext vom Buch ließ schon erahnen, dass mir hier einige kurze Nächte bevorstehen würden – und so war es dann auch. Die beiden Autoren Poznanski und Strobel haben mit „anonym“ wieder mal einen „Schlafräuber“ kreiert, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Aber Schlaf wird ja eh bei überbewertet bei uns Bücherwürmern und so war ich schneller auf der letzten Seite des Buches angekommen als mir lieb war. Ich denke nach dem Buch „Fremd“, was ebenfalls beide Autoren zusammengeschrieben haben, wird auch ihr neuestes Werk wieder ein Bestseller werden. Schon allein stehen die Namen Poznanski und Strobel für exzellente, spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite, zusammen sind sie für mich DAS Top-Autorenduo. Dazu muss ich sagen, dass man es echt nicht merkt, dass hier 2 Autoren am Werk geschrieben haben. Sie ergänzen sich einfach perfekt und „sprechen dieselbe Sprache“. Der Schreibstil ist packend und einfach nur flüssig zu lesen, man rätselt mit den beiden Kommissaren von Beginn an mit, wer sich hinter Trajan wohl versteckt und kommt dennoch nicht auf die Lösung. Diese ist dann umso verblüffender und unglaublicher, trotzdem ist die Auflösung absolut schlüssig und der Leser wird mit keiner offenen Frage zurückgelassen.

Die beiden Ermittler Buchholz und Salomon sind interessante Charaktere. Bei Nina weiß man eigentlich gar nicht so recht, woran man ist und Daniel hat es recht schwer mit der von Bremen versetzten jungen Frau, die stets auf Konfrontation aus ist und auch Alleigänge nicht scheut. Bei Daniel denkt man erst: Was für ein Biedermann. Immer top angezogen und Dienst nach Vorschrift sind bei ihm an der Tagesordnung. Erst später bekommt man als Leser mit, dass auch er einige Leichen im Keller hat und deshalb so ist wie er ist. Diese Mischung aus den beiden so unterschiedlichen Charakteren macht die Hauptprotagonisten dann erst richtig interessant und sorgte auch mit dafür, dass es an Spannung im Buch nicht fehlte.

Der Plot ist genial durchdacht und ich hatte öfters das Bild einer blökenden Schafherde im Kopf, die dem Hammel hinterherrennt. Genauso verhält es sich im Forum von „Morituri“. Trajan pfeift zur Abstimmung und die Meute an Usern folgt ihm und macht genau das, was er will. Man muss ja kein schlechtes Gewissen haben von der Wohnzimmercouch aus, man ist ja der Überzeugung, nicht für den Tod des „Auserwählten“ verantwortlich zu sein. Dass Trajan hier nur die ausführende Hand ist und jeder einzelne User der Richter über die Personen, die auf der Liste stehen, will man dabei nicht sehen. Traurig, dass es sich hier mittlerweile um Realität handelt. Nicht, was das die grausamen Morde im Buch angeht, aber ist es im World Wide Web nicht schon genauso? Man fühlt sich sicher, anonym und agiert oder kommentiert, wie man es sich im Real Life nie getrauen würde, weil man sich der Konsequenzen durchaus bewusst ist. Man muss sich zum Beispiel nur mal etwas genauer auf diversen Social Media Kanälen umsehen. Das Prinzip ist das Gleiche. Und selbst in der Realität gibt es leider dazu schon genügend Beispiele. Poznanski und Strobel greifen mit der Handlung des Buches also durchaus ein reales Thema auf, was uns Menschen schon ein wenig zu denken geben sollte.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Daniel und Nina geschrieben und man könnte mutmaßen, ob die Figur Daniel jetzt von Arno Strobel geschrieben wurde und Nina von Ursula Poznanski. Aber eigentlich ist das ziemlich egal, wer welche Kapitel geschrieben hat. Am Ende kam ein spannendes Buch heraus, welches den Leser fesselt und für mich ein Lesehighlite 2016 ist.

Das Buch „anonym“ bekommt volle 5 Lupen und natürlich eine Leseempfehlung von mir.

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[Blogtour] „Kripo Bodensee“ von Janette John – Tag 2

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Herzlich willkommen zum 2. Tag unserer Blogtour zu den Büchern der Reihe „Kripo Bodensee“ von Janette John. Tine hat euch ja gestern auf ihrem Blog die Bücher und die Autorin näher vorgestellt.

Heute geht es um ein Thema, welches im Buch „Per Deadline Mord“ eine große Rolle spielt – Organspende. Ein sehr heikles Thema, das ich euch etwas näher bringen möchte und zu dem ich euch auch gern meine eigene Meinung sagen werde.

Aber hier seht ihr erst mal den gesamten Blogtourfahrplan auf einem Blick, damit ihr auch keinen Tag verpasst.

BLOGTOURPLAN

16.11. Kripo Bodensee Vorstellung bei Tine
17.11. Thema Organspende bei mir
18.11. Berlin in den 60er Jahren bei Jens
19.11. Thema Organhändler bei Stefanie
20.11. Familienfehde bei Babs
21.11. Gerüchte, Tratsch und falsche Anschuldigungen bei Nadja
22.11. Tod des Kindes nach der Geburt bei Tamara
23.11. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Nun zu meinem Thema Organspende – ein sehr heikles Thema wie ich finde, denn die Diskussionen darum sind sehr kontrovers und irgendwie setzen sich wohl die meisten Menschen mit dem Thema erst auseinander, wenn es selbst, in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft bittere Realität wird, dass jemand ein Organ oder Gewebe benötigt.

Geregelt ist die Organspende in Deutschland im Transplantationsgesetz. In Deutschland gilt seit dem 01.November 2012 die sogenannte Entscheidungslösung, dass heißt, jede Person entscheidet selbst, ob und wenn ja,welche Organe sie spenden möchte. Die sollte dann in einem Organspendeausweis eingetragen sein und auch den nächsten Angehörigen mitgeteilt werden, damit im Fall der Fälle die Angehörigen nicht diese Entscheidung treffen müssen, weil sie von der Entscheidung keine Ahnung haben, die der Verstorbene zu Lebzeiten getroffen hat. Denn neben der Trauer um den Verlust einer nahe stehenden Person kommt diese Frage dann auch noch hinzu und ganz ehrlich? -ich möchte sie nicht treffen wollen. Wie ein Organspendeausweis aussieht, könnt ihr hier sehen.

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Quelle: organspende-info.de

Diesen kann man sich zum Beispiel HIER herunterladen oder auch bestellen. Zudem liegen  mittlerweile in vielen Arztpraxen Organspendeausweise aus, die man sich dann einfach mitnehmen und ausfüllen kann.

Natürlich kann man seine Entscheidung jederzeit widerrufen oder einzelne Organe/ Gewebe von der Spende ausschließen. In Österreich ist die Organspende etwas anders geregelt. Dort gilt die sogenannte Widerspruchslösung. Das heißt, man ist eigentlich immer automatisch  Organspender, wenn man zu Lebzeiten keinen Widerspruch eingelegt hat. Dieser schriftliche Widerspruch muss dann mit den  Ausweispapieren bei sich getragen werden und er sollte auch im „Widerspruchsregister“ eingetragen werden.

Deutschland liegt bei den Organspenden statistisch weit hinter anderen EU – Ländern zurück. Es wurden in den ersten 10 Monaten dieses Jahres 717 Organspenden durchgeführt. Wenn man bedenkt, dass allein 2015 auf 7530 Nierenspenden gewartet wurde, ist die Zahl der Spender, die dem gegenüber steht,  erschreckend gering.  Kein Wunder, dass es mittlerweile einen blühenden Organhandel gibt, meist in  Ländern der Dritten Welt, der aber natürlich illegal ist. Es gibt einfach zu wenige Spender.

Im Buch „Per Deadline Mord“ geht es um genau dieses Thema. Im Prolog muss eine junge per-deadline-mordMutter sterben, weil sie einen angeborenen Herzfehler hat und es einfach kein geeignetes Spenderorgan gibt. Als doch ein passendes Spenderherz gefunden wird, wird dies einem anderen schwer herzkranken Meschen transplantiert und die junge Mutter ist somit dem Tode geweiht. Es stellt sich die Frage, wer und wie die Entscheidung, wer das Spenderherz bekommt, getroffen wurde. War es eine Entscheidung gefällt nach Dringlichkeit oder spielten andere Fakten wie Geld vielleicht sogar eine Rolle?

Woran aber liegt es, dass so wenige Menschen in Deutschland bereit sind, ein Organ zu spenden? Einerseits liegt es an der  mangelnden Bereitschaft zu spenden, oft aber einfach nur an zu wenig Aufklärung, wie eine Organspende von statten geht, was gespendet werden kann an Organen oder Geweben und einer daraus resultierenden Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung. Oft haben die Menschen auch einfach nur Angst, das sie noch etwas mitbekommen bei der Entnahme der Organe, weil ja das Herz-Kreislauf-System nach dem Hirntod noch für einige Zeit durch Maschinen und Medikamente aufrecht erhalten wird, damit die Organe weiter  mit Sauerstoff versorgt werden. Diese Angst ist jedoch unbegründet, denn Hirntod heißt,  die Gesamtfunktionen des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstammes sind unwiederbringlich ausgefallen – es ist nicht möglich, dass man irgendetwas merkt ( medizinisch gesehen ). Dieser unumkehrbare Hirnfunktionsausfall wird von 2 unabhängigen Ärzten geprüft und bestätigt und erst dann wird man für Hirntod erklärt und es können die weiteren Schritte für eine Organentnahme eingeleitet werden. Wie diese aussehen, zeigt die grafische Darstellung.

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Quelle: organspende -info.de

Welche Organe/Gewebe kommen für eine Spende eigentlich überhaupt in Frage?

transplantierbare Organe:

Niere
Leber
Herz
Lunge
Bauchspeicheldrüse
Dünndarm

transplantierbare Gewebe:

Augenhornhaut
Blutgefäße
Haut
Herzklappen
Sehnen und Bänder
Knochen
Eihaut der Fruchtblase

Ich hoffe, ihr habt jetzt einen kleinen Überblick zum Thema Organspende bekommen.  Es gibt sogar ein Infotelefon zum Thema Organspende.

Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 90 40 400 ist das Infotelefon Organspende montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Hier können alle Fragen zum Thema Organspende gestellt werden und man erhält von den qualifizierten Mitarbeitern des Infotelefons Antworten. Vielleicht kann auf diesem Wege dem ein oder anderen die Angst vor einer Organspende ein wenig genommen werden.

 

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Vielleicht fragt ihr euch an dieser Stelle auch, wie ICH zum Thema Organspende stehe?
Ich verrate es euch gern…… mal davon abgesehen, dass ich in einem medizinischen Beruf arbeite und mit dem Thema öfters als andere konfrontiert werde, besitze ich schon seit vielen Jahren einen Organspendeausweis. Mir ist es wichtig, dass ich meinen Angehörigen  – in diesem Falle wohl in erster Linie  meinen Mann – nicht diese Entscheidung allein überlasse. Natürlich weiß er auch, dass ich einen Ausweis besitze und wo ich ihn aufbewahre.

Außerdem möchte ich im Fall der Fälle auch mit einem Organ geholfen bekommen,  also sehe ich es daher als selbstverständlich an, meine Organe ebenfalls zu spenden, um so ein Menschenleben retten zu können.

Generell muss ich sagen, finde ich die Regelung, die Österreich getroffen hat bezüglich Organspende JA oder NEIN viel besser. Man ist einfach automatisch Spender, wenn man nicht widerspricht und ich bin mir sicher, mit dieser Regelung gäbe es auch in Deutschland deutlich mehr Spender. Denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der deutsche Bürger einfach bequem ist was Behörden und das Ausfüllen von Formularen angeht und so aus dieser Bequemlichkeit heraus einfach weniger Widersprüche ausgefüllt werden würden und es somit ergo mehr Spender gäbe. Aber das ist meine subjektive Meinung.

So, ich hoffe, ihr habt bis zum Ende durchgehalten und konntet euch die ein oder andere für euch nützliche Information aus diesem sehr ersten  Thema nehmen.

 

Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen und zwar nicht wenig….

Die Gewinne

1. Preis: 7 mal 1 Tasche

 

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 2. Preis: 14 mal 1 signiertes Lesezeichen

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Wie könnt ihr einen der  Preise euer eigen nennen? Hinterlasst mir in einem Kommentar einfach die Antwort auf folgende Frage und schon seid ihr im Lostopf!

Besitzt ihr einen Organspendeausweis oder habt ihr euch schon einmal mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt?

 

Ich drücke allen die Daumen und wünsche euch viel Glück und viel Spaß bei der weiteren Tour!

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Das Kleingedruckte

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 
  • Das Gewinnspiel endet am 22.11.2016 um 23:59 Uhr.