„Weißes Gold – im Sog der Gier“ – von Ute Bareiss

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Taschenbuch: 580 Seiten
Verlag: Kieselsteiner; Auflage: 1 (11. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394531397X
ISBN-13: 978-3945313978
Preis: 11,90€

Weisses Gold: Im Sog der Gier! Ein Alex-Martin-Thriller (Band 2). Der Schwarzmarkt für Elfenbein boomt! Meeresbiologe Alex Martin stößt bei seiner Arbeit für die Naturschutzbehörde in Thailand auf Schmuggler. Dadurch gerät er ins Fadenkreuz einer mächtigen Organisation. Mit seinem Freund, dem thailändischen Ermittler Jaidee, begibt sich Alex auf die Spur des weißen Goldes. Sie führt von den afrikanischen Savannen durch das Rotlicht-Milieu Phukets bis in die obersten chinesischen Geschäftsetagen. Immer tiefer dringen Alex und Jaidee in den Sumpf des organisierten Verbrechens vor. Dabei machen sie eine grausame Entdeckung.

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Das Buch „Weißes Gold- im Sog der Gier“ ist der Folgeband einer Thrillerreihe um den Meeresbiologen Dr. Alex Martin. Das Buch wurde von Ute Bareiss geschrieben und erschien im Kieselsteiner Verlag. Den Vorgängerband „Roter Ozean – im Fahrwasser der Macht“ muss man nicht zwingend vorher gelesen haben, es empfiehlt sich jedoch, weil er erstens genauso spannend ist wie dieses Buch und zweitens man so die persönliche Entwicklung von Alex Martin gut verfolgen kann.

Diesmal führt es Alex Martin beruflich nach Thailand. Die Familie seines Freundes Jaidee wird bedroht und beide begeben sich gemeinsam auf Ermittlerjagd nach einem verschwundenen Detektiv. Dabei kommen sie nicht nur skrupellosen Machenschaften mit Elfenbeinhandel auf die Spur, sondern auch viel schlimmeren Verbrechen, welche sie in das Rotlichtmilieu Phukets führen. Niemandem können sie mehr trauen und sie sind ständig in Lebensgefahr.

Mit dem Buch „Weißes Gold – im Sog der Gier“ ist Ute Bareiss ein mitreisender Folgeband gelungen, der den Leser nach Thailand und Afrika entführt. Hier zeigte sich, wie schon in Band 1, die hervorragende Recherche der Autorin zum Buch, was die Handlungsorte angeht. Lebendig und sehr anschaulich für den Leser sind die Handlungsorte beschrieben, man fühlt sich quasi mitten ins Geschehen hineinversetzt und spürt die Atmosphäre durch die plastischen Beschreibungen der Autorin, die die verschiedenen Handlungsorte umgibt.

Eingebettet in einen spannenden, mitreißenden Plot, hat sich Ute Bareiss im Buch mit gleich zwei sehr aktuellen und brisanten Themen auseinandergesetzt – illegaler Handel mit Elfenbein und Mädchenhandel. Dabei gelingt es ihr, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und der flüssige Schreibstil der Autorin lässt die über 500 Seiten nur so dahinfliegen. Auch der Hauptprotagonist Alex Martin begegnet dem Leser wieder überaus authentisch beschrieben und meine Sympathiepunkte für ihn sind weiter gestiegen. Da freu ich mich doch schon auf die Fortsetzung, die im Herbst 2017 erscheint.

Auch für den 2. Band der Dr. Alex Martin Reihe kann ich nur verdiente 5 Lupen vergeben.

5Lupen

 

 

„Roter Ozean – im Fahrwasser der Macht“ – von Ute Bareiss

Roter Ozean

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Kieselsteiner; Auflage: 2 (29. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945313996
ISBN-13: 978-3945313992
Preis: 9,99€

Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht. Ein Alex-Martin-Thriller (Band 1) Ein Feuerball erhellt das Tyrrhenische Meer. Aus den Trümmern der explodierten Motorjacht rettet der Meeresbiologe Alex einen Verletzten. Damit beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn der Gerettete Sergio ist Journalist und besitzt brisantes Recherchematerial zu einem Mord in den höchsten Politkreisen Italiens. Alex gerät in einen Strudel aus Macht und Intrigen bis er selbst von Polizei und skrupellosen Verbrechern verfolgt wird.. Es bleibt nur ein Ausweg: Der Gejagte muss selbst zum Jäger werden … Pressestimmen: »Ein extrem spannender Wettlauf um Leben und Tod.« Kölner Rundschau. »Fesselnd und spannend bis zum Schluss.« Divemaster Magazin. »Sehr lebendig und spannungsreich.« Cannstatter Zeitung

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„Roter Ozean – im Fahrwasser der Macht“ ist das Thrillerdebüt der Autorin Ute Bareiss. Das Buch erschien im April 2015 im Sieben Verlag und umfasst knapp 450 Seiten. Es ist der Auftakt einer Thriller -Reihe um den Meeresbiologen Dr. Alexander Martin. Band 2 „Weißes Gold – im Sog der Gier“ ist ebenfalls schon im Handel erhältlich und Band 3 folgt im Herbst 2017.

Alex ist gerade auf dem Meer unterwegs, als in seiner Nähe ein Boot explodiert. Er rettet den schwerverletzten Sergio und erfüllt ihm seine wichtigste Bitte: eine Kassette zu einem Freund zu bringen. Alex kommt der Bitte nach und ab dem Zeitpunkt nimmt sein Leben eine dramatische Wendung, denn von nun an wird er gnadenlos gejagt und der Grund kann nur diese Kassette sein. Um sein altes Leben wieder zu bekommen, muss er vom Gejagten zum Jäger werden, doch leider sind die Gegner mächtig und kommen aus den höchsten politischen Kreisen…..

Das Buch beginnt von der ersten Seite an spannend. Sogleich wird man mit Alex an den Ort der Explosion katapultiert und von da an überschlagen sich die Ereignisse. Alex hat kaum Zeit Luft zu holen, er gerät von einer Gefahr in die nächste. An seiner Seite ist Sam, der Freund, zu dem Alex die Kassette bringen soll und die sich als Freundin entpuppt, denn Sam ist hier ein weiblicher Vorname. Beide Charaktere sind gut recherchiert und ausgearbeitet, vor allem Alex hatte meine Sympathiepunkte auf seiner Seite.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und man merkt die gute Recherche, was die Schauplätze im Buch angeht. Da fällt einem als Leser das Kopfkino nicht wirklich schwer. Spannung ist von Beginn des Buches an vorhanden und steigert sich im Laufe der Handlung durch einige unerwartete Wendungen, genauso soll es sein.

Das Cover finde ich hier ebenfalls sehr gelungen, ein Eyecatcher, den man nicht übersehen kann in einer Buchhandlung.

Für mich war das Buch ein gelungener Auftakt einer Thrillerreihe, von dem ich gerne mehr lesen möchte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Das Buch bekommt von mir 5 Lupen.

5Lupen

„Ewig dein – Deathline“ – von Janet Clark

Ewig dein

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: cbj (20. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570173666
ISBN-13: 978-3570173664
Preis: 16,99€

Eine Liebe wie der Anbeginn der Welt
Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.
Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.
Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …
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Josie ist ein 16-jähriges Mädchen, dass sich in den Ferien nichts anderes wünscht, als mit ihren Freunden rum zu hängen. Doch sie muss sich zusammen mit ihrem Bruder und dem Vater um die Pferderanch kümmern, denn diese ernährt die Familie. Nach einem Autounfall ist die Mutter von Josie leider verstorben und ihr Vater hadert noch sehr mit dem Verlust seiner Frau. Als Aushilfe kommen immer ein paar Arbeiter während der Saison auf die Farm. Dieses mal ist auch ein Greeny, ein Yowoma – Indianer, die der Vater von Josie aber eigentlich gar nicht gerne auf seiner Ranch sieht. Doch Ray ist so anders, so faszinierend und Josi verliebt sich in den jungen Mann. Allerdings geschehen auf der Farm und in der Stadt Angels Keep merkwürdige, unheimliche Dinge, die sich nicht auf natürliche Weise erklären lassen. Hat Ray etwas damit zu tun?

Das Buch „Ewig Dein – Deathline“ ist der 1. Band einer Jugendbuchreihe der Autorin Janet Clark. Da ich erst kürzlich ein Buch von ihr gelesen habe, welches ich absolut toll fand, musste ich natürlich dieses Buch lesen und ich wurde nicht enttäuscht.  Obwohl im Buch sogar noch Fantasie Elemente vorkommen, was so gar nicht mein Ding ist, muss ich gestehen, hat es mir dennoch sehr gut gefallen und ich konnte mich gut auf die Fantasy Elemente einlassen.

Die Handlung ist schlüssig und auch, wenn am Schluss einige Fragen offenbleiben, konnte ich das Buch trotzdem zufriedenstellend zuklappen, denn nur bei einem Handlungsstrang der Geschichte muss der Leser auf die Fortsetzung der Reihe warten, hier werden nicht alle Rätsel und Geheimnisse gelöst.

Die Geschichte geht ganz romantisch los, Josie verliebt sich in einen mysteriösen jungen Mann und kann ihn nicht vergessen. Zeitgleich passieren in der Stadt komische Dinge, die sich keiner erklären kann. Und damit hat es dann Janet auch ziemlich früh geschafft, mich an die Geschichte zu fesseln. Interessant war für mich nicht sofort die Geschichte um Ray und Josie, sondern das Drumherum. Hier hielt sich die Spannung auch wunderbar bis zum Schluss, ergänzt um uralte Mythen und Sagen der Yowoma Indianer.

Josie ist eine Hauptprotagonistin, die sehr sympathisch beschrieben ist. Auf der einen Seite ein wenig naiv und typisch junges Mädchen mit dem ersten Liebeskummer und dennoch sehr verantwortungsbewusst und erwachsen agierend, was ihre Arbeit auf der elterlichen Farm betrifft. Ebenso fand ich ihre Freundschaft zu Gabe und Dana sehr gut beschrieben, sie ist innig und Josie geht für ihre Freunde durchs Feuer, was übrigens umgekehrt auch der Fall ist. Ein Zusammenhalt, der heute leider nicht mehr selbstverständlich ist.

Mit Ray bin ich zu Beginn nicht gleich warm geworden, er war mir einfach zu geheimnisvoll, so verschlossen und unnahbar. Im Laufe der Handlung hat sich das aber geändert, denn so nach und nach erfahren ja Josie und somit auch der Leser, welch Geheimnis Ray umgibt.

Der Schreibstil ist flüssig und die 400 Seiten waren dann auch schneller gelesen als mir lieb war. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf eine Fortsetzung des Buches und bin gespannt, was sich die Autorin hier dann hat einfallen lassen.

5Lupen

[Blogtour] „Mord ohne Grenzen“ – von Elke Schwab – Tag 5

HERZLICH WILLKOMMEN ZUR BLOGTOUR ZUM BUCH „MORD OHNE GRENZEN“ VON ELKE SCHWAB

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Gestern ging es bei Stefanie um das Thema Zusammenarbeit der Polizei zwischen 2 Ländern. Morgen geht es weiter bei Tine , die sich mit dem Thema Erbe beschäftigt hat. Auf meinem Blog erfahrt ihr ein wenig über das Elsaß und das Saarland – die Orte der Handlungen im Buch. Den genauen Blogtourplan könnt ihr hier noch einmal in Kürze nachlesen:

18.04.2017 Die Autorin und das Buch stellt euch Tine vor
19.04.2017 um das Thema Alleinerziehende Mütter geht es bei Stefanie
20.04.2017 bei Jens geht es um das Thema „vermisste Kinder“
21.04.2017 um die Zusammenarbeit der Polizei zwischen 2 Ländern geht es bei Stefanie auf dem Blog
22.04.2017 Thema „Elsaß und Saarland“ bei mir auf dem Blog
23.04.2017 über das Thema „Erbe“ hat Tine ein wenig recherchiert
24.04.2017 Eine Reise durch das Buch bekommt ihr bei Nadja
25.04.2017 Gewinnspielauslosung auf allen Blogs


 

Mein Thema heute sind das Elsass und das Saarland.

Das Setting des Buches „Mord ohne Grenzen“ von Elke Schwab spielt im schönen Elsass.

Das Elsass ist eine Landschaft und ehemalige Region im Osten Frankreichs. Es erstreckt sich über den westlichen Teil der Oberrheinischen Tiefebene und reicht im Nordwesten mit dem Krummen Elsass bis auf das lothringische Plateau. Im Norden und Osten grenzt das Elsass an Deutschland und im Süden an die Schweiz. Der Ort, wo im Buch die kleine  Annabel verschwindet, nennt sich Potterchen und liegt genaugenommen im Krummen Elsass. Das Krumme Elsass ist ein hügeliges Gebiet im Nordwesten des Elsass und grenzt auf drei Seiten an Lothringen. Der Name Krummes Elsass kommt wohl von dem krumm-buckeligen Grenzverlauf zwischen dem katholischen Lothringen und dem überwiegend protestantischen Elsass zustande – so ist jedenfalls die weit verbreitete Meinung der vor allem älteren Menschen, die dort leben. Der Name Elsass bezeichnet eine bereits im Frühmittelalter bezeugte landschaftliche und politische Entität, das bedeutet Verwaltungseinheit. Im Elsass sind etwa 70% der Bevölkerung katholisch, 17% protestantisch und der Rest gehört anderen Religionen an. Gesprochen wird in der Region heute französisch, das war aber nicht immer so. Deutsch wird als Fremdsprache an den meisten Schulen gelehrt.

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Quelle: http://www.westtours-gruppenreisen.de

Das Elsass ist ungefähr 40 Kilometer von Straßburg entfernt. Wenn man den Begriff Elsass hört, denkt man eigentlich zuerst an Flammkuchen und guten Wein. Mir geht es jedenfalls so. Tatsächlich ist der Flammkuchen auch eine Spezialität aus dieser Region, ebenso ist das Elsass ein sehr bekanntes Weinanbaugebiet, wo überwiegend Weißweine aus den Rebsorten Riesling, Muskat und Gewürztraminer produziert werden.

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Neben dem Weinanbau sind wirtschaftlich für diese Region der Hopfenanbau, die Bierbrauerei, Forstwirtschaft sowie Automobil – und Chemieindustrie von großer Bedeutung. Das Elsass ist wirtschaftlich stark international ausgerichtet. An etwa 35% der Unternehmen im Elsass sind Firmen aus Deutschland, der Schweiz, den USA, Japan und Skandinavien beteiligt.

Auch der Tourismus ist wirtschaftlich bedeutend für diese Region.

Das Elsass besitzt über 2000 km asphaltierte Radwege und ist damit das Paradies für Fahrrad-Liebhaber. Eine der schönsten Routen ist beispielsweise der Radwanderweg zwischen dem Mont Ste Odile und der Burg Haut-Koenigsbourg.

Mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen bietet das Elsass auch Wassersport-Fans eine Fülle von Möglichkeiten. Ob Badespaß, Kajak oder Rafting für die Abenteuerlustigeren – an Abwechslung mangelt es nicht. Solche Bilder laden doch zum romantischen Kurzurlaub ein, oder?
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Was hat nun aber das Saarland mit einem Elsass Krimi zu tun?
Ganz einfach. Sabine, eine der Hauptprotagonistinnen des Buches „Mord ohne Grenzen“, mit ihrer verschwundenen Tochter Annabel, kommt aus Saarbrücken. Und Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Saarland.
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Das Saarland ist ein Bundesland im Südwesten Deutschlands. Es ist das kleinste Bundesland hinsichtlich seiner Fläche mit nur 2570 Quadratkilometern. Es grenzt im Norden und Osten an Rheinland-Pfalz, im Süden an die französische Region Grand Est und im Westen an Luxemburg. Gemeinsam mit diesen Nachbarn und der belgischen Region Wallonien bildet das Saarland die europäische Großregion Saar-Lor-Lux.
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Auf dem Bild seht ihr ein bekanntes Wahrzeichen Saarlands – die große Saarschleife. Diese beginnt kurz hinter dem Merziger Stadtteil Besseringen und endet in Mettlach. Eigentlich beträgt die Luftlinie zwischen Besseringen und Mettlach nur 2 Kilometer. Die Saar macht hier aber einen Umweg von fast 10 Kilometern.
Die Saar ist allerdings nicht der längste Fluss des Bundeslandes, obwohl er namensgebend für dieses war. Der längste Fluss mit 99,5 km Flusslauf, wovon 93 km im Bundesland liegen, ist die Blies.
Gelegentlich hört man aufgrund der Grenznähe auch die französische Sprache, ansonsten wird aber deutsch gesprochen. Das Saarland ist auch das einzige deutsche Bundesland, welches an Gymnasien als Pflichtfach die französische Sprache unterrichtet.
Das Saarland ist wirtschaftlich gesehen eine Industrieregion.

Der amerikanische Autobauer Ford betreibt in Saarlouis sein europäisches Vorzeigewerk. Auch sonst hat sich das Grenzland zu einem attraktiven Standort für Autozulieferer entwickelt. Trotzdem geht es dem Saarland finanziell nicht wirklich gut. Als eines von vier Bundesländern hat das Saarland eine Haushaltsnotlage beantragt und bekommt neben dem Geld aus dem Länderfinanzausgleich zusätzliche Mittel vom Bund.

Dazu kommt, dass das Saarland nicht wirklich ein Tourismusmagnet ist. Das hat allerdings auch einige Vorteile. Die Gegend ist nicht überlaufen und es gibt noch viel unberührte Natur.

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So, nun habt ihr ein wenig über das Elsass und das Saarland erfahren und wir sind am Ende meines Beitrages zur Blogtour „Mord ohne Grenzen“ angekommen.

Was fehlt noch? Richtig, DAS GEWINNSPIEL!

Die Gewinne

3 mal 1 Ebook im Wunschformat

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Was müsste ihr dafür tun? Ganz einfach, beantwortet die Gewinnspielfrage und schon seid ihr im Lostopf!

Die Gewinnspielfrage lautet:

Elsass oder Saarland? Was würde euch urlaubsmäßig gesehen mehr reizen und warum?

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Viel Glück!


DAS KLEINGEDRUCKTE

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 24.4.2017 um 23:59 Uhr.

„White Zone – letzte Chance“ – von Katja Brandis

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Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (6. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407821948
ISBN-13: 978-3407821942
Preis: 17,95€

 

Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 19-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer wird zum Höllentrip. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen.
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Sechs straffällig gewordene Jugendliche werden im Jahr 2030 für eine Resozialisierungsmaßnahme ans Ende der Welt geflogen, in die Antarktis. Dort müssen Kaya, Benny, Crash, Dattel, Seven und Fee auf einer verlassenen Forschungsstation lernen, die nächsten 3 Monate miteinander auszukommen und füreinander zu sorgen. Doch das gestaltet sich bei 6 pubertären kriminellen Jugendlichen als gar nicht so leicht, denn die Charaktere von ihnen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und es gibt nur zwei erwachsene Betreuer für sie, Martin und die Köchin Sara, die aber genauso miserabel kocht wie sie auf die Kids aufpasst. Allerdings geschehen merkwürdige Dinge auf der Station und schnell wird der Gruppe klar, dass sie nicht die Einzigen auf der Forschungsstation Neumeyer III sind. Es verschwinden Dinge und deutliche Aufforderungen, dass sie verschwinden sollen, werden an einen Spiegel geschrieben. Jemand möchte offensichtlich die Station wieder für sich allein haben. Doch das ist noch das harmloseste, mit denen sich die Gruppe auseinandersetzen muss. Bei einem Ausflug werden sie Zeuge einer brutalen Walfangaktion und die 6 Jugendlichen fassen einen Plan, wie sie diesen stoppen wollen. Dann überschlagen sich die Ereignisse und es geht plötzlich um Leben und Tod für einige…..

„White Zone – Letzte Chance“ ist der neueste Jugendroman der Autorin Katja Brandis. Es ist mein 2. Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich bin wieder sehr begeistert gewesen. Ihr Schreibstil ist einfach toll zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten des Buches. Bei ihr gibt es immer eine Portion Fiktion gepaart mit einem brisanten Thema, auf welches sie aufmerksam machen möchte. Ihre Jugendbücher spielen meist in der Zukunft, so auch hier im Buch. Sie schreibt das Jahr 2030, es gibt Communicatoren, Datenbrillen und andere technische Raffinessen und ohne Internet und Technik funktioniert eigentlich gar nichts mehr, nicht mal der nächtliche Gang zur Toilette, weil es keine Lichtschalter mehr gibt und alles per Sprachansage gesteuert ist. Das setzt die Kids natürlich vor eine große Herausforderung, denn weder funktionieren ihre Datenbrillen in der Antarktis, noch gibt es sprachgesteuerte Technik auf der alten Forschungsstation und Internetzugang hat jeder Jugendliche nur eine Stunde am Tag, unter der Voraussetzung, dass sie sich anständig benehmen. Da ist Stress vorprogrammiert. Aber das ist heutzutage auch schon öfters wünschenswert, man sollte vielmehr auf internetfreie Zeit achten, denn wenn ich mir die Kids so anschaue, da geht auch nichts mehr ohne Handy und Co., aber die Nachbarskinder kennt man nicht, mit denen man abhängen könnte.

Das Buch ist meist aus der Sicht der Jugendlichen Crash geschrieben, sie ist hier die Hauptprotagonistin. Crash, der Name ist Programm ihrer früheren kriminellen Machenschaften, liebte es, Autos zu Schrott zu fahren. Doch damit soll nun Schluss sein. Sie war mir beim Lesen sofort sympathisch und als Charakter finde ich sie sehr gut dargestellt. Die anderen 5 Jugendlichen lernt man im Laufe des Buches auch näher kennen. Mit einigen wurde ich warm, bei anderen konnte ich mich einer Antipathie nicht verwehren. Das lag aber nicht am Charakter an sich, sondern an den Handlungen und den Entwicklungen des Plots, die denjenigen von der Autorin zugedacht waren.

Katja Brandis ist es mit dem Buch wieder gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln und am Ende……ja, da rollte die ein oder andere Träne, was ich so nur sehr selten erlebe bei mir und zeigt, wie emotional ich besonders mit der Hauptprotagonistin Crash mitgelitten habe.

Wieder einmal konnte ich feststellen, dass ich auch Jugendbücher, so sie denn gut geschrieben sind, sehr gern lese. Bei Katja Brandi´s Büchern ist das auf alle Fälle so,das nächste Buch von ihr liegt schon zum Lesen bereit und ich freue mich darauf.

Natürlich kann ich für „White Zone – letzte Chance“ nur volle Luoenanzahl und eine Leseempfehlung geben, es hat mich vollauf begeistert.

5Lupen

 

„Das Hospital“ – von Oliver Ménard

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  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426519720
  • ISBN-13: 978-3426519721
  • Preis: 9,99€
Hochspannung aus Deutschland: Auf Oliver Ménards überragendes Thrillerdebüt „Federspiel“ folgt nun „Das Hospital“!
Als eine Wasserleiche ohne Lippen in der Spree gefunden wird, folgt die Journalistin Christine Lenève der Spur des Mörders. Ihre Recherche führt sie in die Gesellschaft der Superreichen
und ihres Handlangers, genannt »der Eismann«. Vor Publikum inszeniert der Unbekannte seine Morde. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Luxusvillen und ein verfallenes Hospital kommt es zur Konfrontation zwischen Christine und dem Killer. Zwischen den beiden beginnt ein knallhartes Psychospiel – doch der Eismann hat einen Plan …
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Das Buch „Das Hospital“ ist der Folgeband um die Journalistin Christine Lenéve. Ich habe den ersten Band „Federspiel“ nicht gelesen, hatte aber auch nicht das Gefühl, in diesem Buch etwas Entscheidendes verpasst zu haben.
Geschrieben wurden die Bücher von Oliver Ménard, einem Journalisten, der in Berlin geboren wurde und auch lebt. Bestimmt zeigen sich schon hier Parallelen zu seiner Hauptprotagonistin Christin Lenéve sowie zum Setting des Buches, welches auch in Berlin spielt.

Christine ist eine junge Journalistin, die gerade von einem Auslandseinsatz zurückkommt. Ihr Freund Albert holt sie vom Flughafen ab und erfährt zufällig, dass eine alte Bekanntschaft Opfer eines grausamen Verbrechens geworden ist und tot in der Spree gefunden wurde. Dies weckt natürlich sofort die journalistische Neugier von Christine und sie will näheres über den Tod der Bekannten ihres Freundes herausfinden. Dabei erfährt sie brisante Details und auch, dass die Tote aus der Spree nicht das erste Opfer eines eiskalten Mörders war, der sich „der Eismann“ nennt. Dieser inszeniert gegen eine hohe Summe Geld für Unbekannte Morde, einfach so zum Vergnügen. Christine kommt dem Eismann bei ihren Recherchen gefährlich nahe und schnell wird es ein persönliches Katz – und Mausspiel zwischen den beiden – und der Eismann hat einen Plan……..

Zu Beginn des Buches muss ich sagen, fand ich die Handlung ein wenig langatmig, Spannung wurde nur sehr seicht aufgebaut und man hatte eher das Gefühl, man liest einen Kriminalroman und keinen Thriller. Auch, was der Titel des Buches mit der Handlung zu tun hat, erfährt man relativ spät. Sodass ich mich sogar ein wenig irritiert fühlte, was der Titel des Buches mir hier sagen wollte. Eine Aufklärung dessen gibt es aber im Buch. Erst ab der Buchmitte fand ich die Handlung so spannend, wie ich es von einem Thriller erwarte und ab da fiel es mir auch schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Das Buch wird aus  unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, was ich sehr gut fand, zumal es hier auch eine Perspektive aus Sicht der Opfer gab. Da fiebert man schon mal ganz anders mit und lässt das Spannungslevel auch in die Höhe steigen, bevor es in einem gut inszenierten Showdown endet.

Auch die Darstellung der Misshandlungen der Opfer und wie sie schlussendlich ums Leben gekommen sind, waren sehr bildhaft beschrieben und  sorgten für die Extraportion Gänsehaut. Das machte für mich die kleine Spannungsflaute zu Beginn des Buches wieder wett.

Die Hauptprotagonistin Christine ist eine Figur, die man wohl entweder mag oder unsympathisch findet – ein Zwischending gibt es bei ihr eher nicht. Mir hat sie gut gefallen, weil sie so geradlinig war und sich durch nichts und niemanden von ihrem Vorhaben abhalten lassen hat. Sehr zum Missfallen ihres Freundes Albert, der die ganzen Ermittlungen wohl eher der Polizei überlassen wollte, um seine Freundin nicht in Gefahr zu bringen, aber auch aus anderen Gründen, wie sich später im Laufe der Handlung herausstellte. Außerdem ist Albert eher das ganze Gegenteil von Christine, so dass hier das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“ mehr als zutrifft. Das macht die Beziehung der beiden aber umso interessanter.

Das Ende des Buches lässt den Leser mit ein paar offenen Fragen zurück. Ich hoffe ja hier auf einen 3. Band, den ich auf alle Fälle auch lesen werde.

Leider kann ich dem Buch keine volle Anzahl an Lupen geben, trotzdem hat es mir bis auf die angebrachten Kritikpunkte gut gefallen und ich ziehe eine Lupe ab – 4 Lupen also für „Das Hospital“.

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