„White Zone – letzte Chance“ – von Katja Brandis

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Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (6. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407821948
ISBN-13: 978-3407821942
Preis: 17,95€

 

Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 19-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer wird zum Höllentrip. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen.
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Sechs straffällig gewordene Jugendliche werden im Jahr 2030 für eine Resozialisierungsmaßnahme ans Ende der Welt geflogen, in die Antarktis. Dort müssen Kaya, Benny, Crash, Dattel, Seven und Fee auf einer verlassenen Forschungsstation lernen, die nächsten 3 Monate miteinander auszukommen und füreinander zu sorgen. Doch das gestaltet sich bei 6 pubertären kriminellen Jugendlichen als gar nicht so leicht, denn die Charaktere von ihnen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und es gibt nur zwei erwachsene Betreuer für sie, Martin und die Köchin Sara, die aber genauso miserabel kocht wie sie auf die Kids aufpasst. Allerdings geschehen merkwürdige Dinge auf der Station und schnell wird der Gruppe klar, dass sie nicht die Einzigen auf der Forschungsstation Neumeyer III sind. Es verschwinden Dinge und deutliche Aufforderungen, dass sie verschwinden sollen, werden an einen Spiegel geschrieben. Jemand möchte offensichtlich die Station wieder für sich allein haben. Doch das ist noch das harmloseste, mit denen sich die Gruppe auseinandersetzen muss. Bei einem Ausflug werden sie Zeuge einer brutalen Walfangaktion und die 6 Jugendlichen fassen einen Plan, wie sie diesen stoppen wollen. Dann überschlagen sich die Ereignisse und es geht plötzlich um Leben und Tod für einige…..

„White Zone – Letzte Chance“ ist der neueste Jugendroman der Autorin Katja Brandis. Es ist mein 2. Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich bin wieder sehr begeistert gewesen. Ihr Schreibstil ist einfach toll zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten des Buches. Bei ihr gibt es immer eine Portion Fiktion gepaart mit einem brisanten Thema, auf welches sie aufmerksam machen möchte. Ihre Jugendbücher spielen meist in der Zukunft, so auch hier im Buch. Sie schreibt das Jahr 2030, es gibt Communicatoren, Datenbrillen und andere technische Raffinessen und ohne Internet und Technik funktioniert eigentlich gar nichts mehr, nicht mal der nächtliche Gang zur Toilette, weil es keine Lichtschalter mehr gibt und alles per Sprachansage gesteuert ist. Das setzt die Kids natürlich vor eine große Herausforderung, denn weder funktionieren ihre Datenbrillen in der Antarktis, noch gibt es sprachgesteuerte Technik auf der alten Forschungsstation und Internetzugang hat jeder Jugendliche nur eine Stunde am Tag, unter der Voraussetzung, dass sie sich anständig benehmen. Da ist Stress vorprogrammiert. Aber das ist heutzutage auch schon öfters wünschenswert, man sollte vielmehr auf internetfreie Zeit achten, denn wenn ich mir die Kids so anschaue, da geht auch nichts mehr ohne Handy und Co., aber die Nachbarskinder kennt man nicht, mit denen man abhängen könnte.

Das Buch ist meist aus der Sicht der Jugendlichen Crash geschrieben, sie ist hier die Hauptprotagonistin. Crash, der Name ist Programm ihrer früheren kriminellen Machenschaften, liebte es, Autos zu Schrott zu fahren. Doch damit soll nun Schluss sein. Sie war mir beim Lesen sofort sympathisch und als Charakter finde ich sie sehr gut dargestellt. Die anderen 5 Jugendlichen lernt man im Laufe des Buches auch näher kennen. Mit einigen wurde ich warm, bei anderen konnte ich mich einer Antipathie nicht verwehren. Das lag aber nicht am Charakter an sich, sondern an den Handlungen und den Entwicklungen des Plots, die denjenigen von der Autorin zugedacht waren.

Katja Brandis ist es mit dem Buch wieder gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln und am Ende……ja, da rollte die ein oder andere Träne, was ich so nur sehr selten erlebe bei mir und zeigt, wie emotional ich besonders mit der Hauptprotagonistin Crash mitgelitten habe.

Wieder einmal konnte ich feststellen, dass ich auch Jugendbücher, so sie denn gut geschrieben sind, sehr gern lese. Bei Katja Brandi´s Büchern ist das auf alle Fälle so,das nächste Buch von ihr liegt schon zum Lesen bereit und ich freue mich darauf.

Natürlich kann ich für „White Zone – letzte Chance“ nur volle Luoenanzahl und eine Leseempfehlung geben, es hat mich vollauf begeistert.

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„Das Hospital“ – von Oliver Ménard

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  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426519720
  • ISBN-13: 978-3426519721
  • Preis: 9,99€
Hochspannung aus Deutschland: Auf Oliver Ménards überragendes Thrillerdebüt „Federspiel“ folgt nun „Das Hospital“!
Als eine Wasserleiche ohne Lippen in der Spree gefunden wird, folgt die Journalistin Christine Lenève der Spur des Mörders. Ihre Recherche führt sie in die Gesellschaft der Superreichen
und ihres Handlangers, genannt »der Eismann«. Vor Publikum inszeniert der Unbekannte seine Morde. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Luxusvillen und ein verfallenes Hospital kommt es zur Konfrontation zwischen Christine und dem Killer. Zwischen den beiden beginnt ein knallhartes Psychospiel – doch der Eismann hat einen Plan …
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Das Buch „Das Hospital“ ist der Folgeband um die Journalistin Christine Lenéve. Ich habe den ersten Band „Federspiel“ nicht gelesen, hatte aber auch nicht das Gefühl, in diesem Buch etwas Entscheidendes verpasst zu haben.
Geschrieben wurden die Bücher von Oliver Ménard, einem Journalisten, der in Berlin geboren wurde und auch lebt. Bestimmt zeigen sich schon hier Parallelen zu seiner Hauptprotagonistin Christin Lenéve sowie zum Setting des Buches, welches auch in Berlin spielt.

Christine ist eine junge Journalistin, die gerade von einem Auslandseinsatz zurückkommt. Ihr Freund Albert holt sie vom Flughafen ab und erfährt zufällig, dass eine alte Bekanntschaft Opfer eines grausamen Verbrechens geworden ist und tot in der Spree gefunden wurde. Dies weckt natürlich sofort die journalistische Neugier von Christine und sie will näheres über den Tod der Bekannten ihres Freundes herausfinden. Dabei erfährt sie brisante Details und auch, dass die Tote aus der Spree nicht das erste Opfer eines eiskalten Mörders war, der sich „der Eismann“ nennt. Dieser inszeniert gegen eine hohe Summe Geld für Unbekannte Morde, einfach so zum Vergnügen. Christine kommt dem Eismann bei ihren Recherchen gefährlich nahe und schnell wird es ein persönliches Katz – und Mausspiel zwischen den beiden – und der Eismann hat einen Plan……..

Zu Beginn des Buches muss ich sagen, fand ich die Handlung ein wenig langatmig, Spannung wurde nur sehr seicht aufgebaut und man hatte eher das Gefühl, man liest einen Kriminalroman und keinen Thriller. Auch, was der Titel des Buches mit der Handlung zu tun hat, erfährt man relativ spät. Sodass ich mich sogar ein wenig irritiert fühlte, was der Titel des Buches mir hier sagen wollte. Eine Aufklärung dessen gibt es aber im Buch. Erst ab der Buchmitte fand ich die Handlung so spannend, wie ich es von einem Thriller erwarte und ab da fiel es mir auch schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Das Buch wird aus  unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, was ich sehr gut fand, zumal es hier auch eine Perspektive aus Sicht der Opfer gab. Da fiebert man schon mal ganz anders mit und lässt das Spannungslevel auch in die Höhe steigen, bevor es in einem gut inszenierten Showdown endet.

Auch die Darstellung der Misshandlungen der Opfer und wie sie schlussendlich ums Leben gekommen sind, waren sehr bildhaft beschrieben und  sorgten für die Extraportion Gänsehaut. Das machte für mich die kleine Spannungsflaute zu Beginn des Buches wieder wett.

Die Hauptprotagonistin Christine ist eine Figur, die man wohl entweder mag oder unsympathisch findet – ein Zwischending gibt es bei ihr eher nicht. Mir hat sie gut gefallen, weil sie so geradlinig war und sich durch nichts und niemanden von ihrem Vorhaben abhalten lassen hat. Sehr zum Missfallen ihres Freundes Albert, der die ganzen Ermittlungen wohl eher der Polizei überlassen wollte, um seine Freundin nicht in Gefahr zu bringen, aber auch aus anderen Gründen, wie sich später im Laufe der Handlung herausstellte. Außerdem ist Albert eher das ganze Gegenteil von Christine, so dass hier das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“ mehr als zutrifft. Das macht die Beziehung der beiden aber umso interessanter.

Das Ende des Buches lässt den Leser mit ein paar offenen Fragen zurück. Ich hoffe ja hier auf einen 3. Band, den ich auf alle Fälle auch lesen werde.

Leider kann ich dem Buch keine volle Anzahl an Lupen geben, trotzdem hat es mir bis auf die angebrachten Kritikpunkte gut gefallen und ich ziehe eine Lupe ab – 4 Lupen also für „Das Hospital“.

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[Blogtour] „Identifiziert“ von Dagmar Sieberichs – Tag 5

HERZLICH WILLKOMMEN ZUR BLOGTOUR ZUM BUCH „IDENTIFIZIERT“ VON DAGMAR SIEBERICHS

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Heute sind wir schon bei Zag 5 der Blogtour. Ich habe mal ein wenig recherchiert zum Thema Skandale beim Datenschutz und da konnte ich einiges in Erfahrung bringen. Gestern ging es bei Stefanie um das Thema Datenschutz un in wieweit das überhaupt noch möglich ist. Morgen  erfahrt ihr dann ebenfalls noch mal bei Stefanie etwas zum Thema Karrierefrauen.

Den ganzen Blogtourplan könnt ihr hier noch einmal nachlesen:

03.04.2017 Steffy stellt euch das Buch und die Autorin vor
04.04.2017 Datendiebstahl/Datenklau bei Babs unter http://www.babsleben.blogspot.de
05.04.2017 Überwachung hat als Thema Nadja
06.04.2017 bei Stefanie geht es um das Thema Datenschutz
07.04.2017 auf meinem Blog geht es um das Thema Skandale beim Datenschutz
08.04.2017 das Thema Karrierefrauen hat Stefanie noch einmal auf ihrem Blog
09.04.2017 wie die Welt in 10 Jahren aussieht, darüber hat Nadja mal ein wenig spekuliert
10.04.2017 Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Kommen wir aber zu meinem Thema : Datenschutzskandale

Im Buch „Identifiziert“ von Dagmar Sieberichs geht es um die Marketingexpertin Lona Orlanderkamp, die zusammen mit ihrer alten Jugendliebe einen Skandal aufdecken möchte und dabei nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, sondern auch das ihrer Eltern. Doch wie sieht es in der Realität mit Skandalen um Datenschutz aus?

Da gab es in den letzten Jahren ja wahrlich genug davon und jeder erinnert sich bestimmt noch an den jüngsten Skandal……ich sag nur EDWARD SNOWDEN

 ( Quelle: wikipedia )
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Der ehemalige Mitarbeiter der NSA Edward Snowden enthüllte 2014 den größten Späh-Skandal in der Geschichte der westlichen Industrienationen. Inhalt der Enthüllung war die massenhafte, standardisierte Überwachung US-amerikanischer Bürger durch deren eigene Regierung. Später wurde bekannt, dass auch zahlreiche andere Regierungen durch die USA abgehört wurden. Der Whistleblower lieferte aus internen Kreisen diverse Beweise und benannte die zur Ausspähung verwendeten Computerprogramme.

Für ihn selbst begann damit eine fragliche Zukunft im ständigen Asyl. In sein Heimatland konnte er aufgrund einer Anklage wegen Spionage nicht zurückkehren. Momentan lebt er an einem unbekannten Ort in Russland.

Die Welle des Misstrauens gegenüber den Themen Datenschutz und staatlicher Überwachung ebbt seitdem nicht mehr ab. Derzeit befasst sich ein Untersuchungsausschuss der deutschen Regierung mit dem Thema NSA. Eventuelle Zeugenbefragungen und der Ausgang sind noch ungewiss.

Groß, Daten, Tastatur, Computer

Doch man muss nicht erst über den großen Teich schauen, um Skandale im Datenschutz aufzudecken und zu finden. Da können wir leider im eigenen Land bleiben oder zu unseren Nachbarn schauen, auch hier finden sich Datenschutzskandale.

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Ein Datenleck bei der Schweizer Tochter des Bankhauses HSBC enthüllte Anfang 2015 zahlreiche Namen dortiger Anleger. Der Clou: Es handelte sich um Schwarzgeld-Konten in Milliarden-Höhe. Zudem wurde die Beteiligung der Bankmitarbeiter am gezielten Verstecken des Geldes nachgewiesen. Neben einigen prominenten Regierungsmitgliedern, wie zum Beispiel Ägyptens Ex-Präsident Husni Mubarak, fanden sich auch Verbindungen zum organisierten Verbrechen wie dem Handel mit Waffen.

binary-1892330_960_720Als Quelle der Informationen konnte der ehemalige Mitarbeiter der Bank Hervé Falciani enttarnt werden. Französische Fahnder fanden die belastenden Dokumente bei ihm und reichten diese gleich an zuständige Behörden weiter. Durch die Namensliste konnten Regierungen in kürzester Zeit über eine Milliarde Euro unterschlagenes Steuergeld eintreiben. Falciani selbst wurde von der Schweizer Staatsanwaltschaft wegen Datendiebstahls angeklagt.

 

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2006 veröffentlichte die Suchmaschine AOL versehentlich 20 Millionen Suchbegriffe von insgesamt rund 650.000 Nutzern. Eigentlich hätten diese nur internen Mitarbeitern zu Forschungszwecken zugänglich gemacht werden sollen, stattdessen war die Datei für jeden frei zugänglich. Als der Irrtum schließlich bemerkt wurde, war es jedoch zu spät: Die Datensätze hatten sich längst im Internet verbreitet.

Besonders problematisch war die Zusammenstellung der Informationen, da diese Rückschlüsse auf die Identitäten der User zuließen. Dies wurde in einem Experiment durch die New York Times bewiesen, die einige der Privatpersonen zweifelsfrei identifizieren konnten.

Infolge des Versehens musste die Chefin der Technologie-Abteilung das Unternehmen AOL verlassen.

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Die Veröffentlichung von Nachrichten US-amerikanischer Botschaften sorgte Ende 2010 für mediales Aufsehen: Über 250.000 interne Berichte gelangten durch einen Informanten an die Online-Plattform WikiLeaks. Nachdem die Daten zunächst nur an einige große Nachrichten-Redaktionen verteilt wurden, gerieten alle abgefangenen Berichte nach und nach unverändert und frei zugänglich ins Internet.

Inhalt waren vor allem interne Gedanken US-amerikanischer Funktionäre zu den Themen Terrorismus-Bekämpfung, nukleare Abrüstung und Spionage-Abwehr. Allerdings enthielten die Berichte auch eine private Note: Zahlreiche persönliche Kommentare zu den Regierungsmitgliedern anderer Länder wurden ebenfalls bekannt. Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde so zum Beispiel mit dem unschmeichelhaften Beinamen „Teflon“ bedacht, da an ihr alles abperle wie an einer teflonbeschichteten Bratpfanne. (Quelle: http://www.spreepixel.de/blog/news/top-5-der-datenschutz-skandale/ )

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Das sind nur einige Beispiele, was  mit unseren Daten alles passieren kann, aber mittlerweile dürfte eigentlich so ziemlich jeder wissen, dass wir einfach nur noch gläserne Menschen sind, die nicht mehr wirklich Geheimnisse vor Staat und Co. haben können. Aber wir haben es ja zum großen Teil selbst so gewollt.

 

Die Gewinne

3 mal 1 Ebook im Wunschformat

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Was müsste ihr dafür tun? Ganz einfach, beantwortet die Gewinnspielfrage und schon seid ihr im Lostopf!

Die Gewinnspielfrage lautet: Kennt ihr noch andere Datenschutzskandale, die euch in Erinnerung geblieben sind?

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VIEL GLÜCK!!!


Das Kleingedruckte

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • -Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 9.4.2017 um 23:59 Uhr.

 

„Brandstifter“ – von Martin Krist

Brandstifter

  • Taschenbuch: 473 Seiten
  • Verlag: Independently published (19. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1520648685
  • ISBN-13: 978-1520648682
  • Preis: 11,99€

 

Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet – jetzt bedrohen sie deine Kinder!
Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist ..

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Eine Frau findet ihren Mann im Arbeitszimmer des gemeinsamen Hauses ermordet vor…..
Der junge Familienvater Lukas bekommt sein Leben nicht auf die Reihe und dreht ein krummes Ding nach dem anderen, während seine Freundin mit den Kindern Zuhause auf ihn wartet…..
der Privatermittler David soll einen jungen Wissenschaftler im  Auftrag seiner Frau und seinen Eltern finden und hat dabei selbst genügend Probleme am Hals, denn Davids Frau ist ebenfalls verschwunden und sein Sohn nicht gerade pflegeleicht…….

Genau diese 3 Handlungsstränge finden sich im neuen Buch von Martin Krist „Brandstifter“ wieder und auf über 470 Seiten darf der Leser nun gespannt auf die Auflösung sein, wie die 3 Handlungsstränge denn miteinander verbunden sind. Wer schon einige Werke vom Autor gelesen hat, weiß, dass er sehr komplex schreibt und man der Geschichte des Buches eigentlich nicht mal eben larifari folgen kann – man muss schon genau lesen.

Das war es dann auch, was mich diesmal hier wirklich gestört hat. Ich bin einfach weder in die Handlung hineingekommen, noch konnte ich ihr insgesamt richtig folgen. Es war für mich persönlich ein zu großes Durcheinander, was Handlungsstränge und Protagonisten anging. Für den ein oder anderen (oder gar viele?) mag dieses Buch ein absolut spannender Thriller gewesen sein, ich kann das diesmal leider nicht behaupten. Ich lese die Bücher des Autors eigentlich echt gerne und mag seinen Schreibstil, aber diesmal war es mir ein wenig „too much“ an Handlungen, denen ich folgen musste – die ich richtig zuordnen musste. Da blieb das Lesevergnügen leider auf der Stecke und ich habe öfters überlegt, ob ich Stift und Zettel zur Hand nehme, um das wichtigste aufzuschreiben, damit ich dem Buch folgen kann.  Da das aber entgegen meiner Lesegewohnheiten ist, habe ich es gelassen.

Treu ist Martin Krist seinem Schreibstil auf alles Fälle geblieben. Die Kapitel sind kurz, abwechselnd in den 3 Handlungssträngen geschrieben und enden meist in einem fiesen Cliffhanger. Spannend war das Buch trotzdem von Beginn an, bei Martin Krist fokussiere ich mich meist auch immer auf den ersten Handlungsstrang des Buches und finde diesen am spannendsten, ich habe keine Ahnung, warum.

Was für mich ein weiterer Kritikpunkt ist, betrifft das Ende des Buches. Es ist einfach zu offen für mich und lässt den Leser mit zu vielen Fragen zurück. Gut, es gibt laut Autor eine Fortsetzung, aber das Wesentliche hätte ich gerne hier geklärt gehabt im Buch, wie zum Beispiel, was aus der Frau von David geworden ist. So bin ich gezwungen (oder auch nicht), den Folgeband zu lesen.  Auch das Ende bezüglich Valentina hat mich hier nicht befriedigt, denn aus der Gefahrenzone waren sie und die Kinder auch noch nicht am Schluss des Buches.

Die Protagonisten sind gut beschrieben und authentisch dargestellt, wenn auch nicht alle Personen im Buch meine volle Sympathie hatten. Den ein oder anderen hätte ich gerne mal so richtig durchgeschüttelt, aber gut, solche Typen wie Lukas gibt es auch im Real Life zur Genüge.

Diesmal konnte mich das Werk des Autors nicht wirklich überzeugen und ich gebe dem Buch 3 Lupen.

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[Gewinnerbekanntgabe]Blogtour „Tödliche Verdächtigungen“ von Silvia Stolzenburg

HALLO IHR LIEBEN

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Schon ist die Blogtour zum Buch „Tödliche Verdächtigungen“ von Silvia Stolzenburg wieder vorbei. Ich hoffe, es waren für euch interessante Themen dabei. Mir hat die Tour viel Spaß gemacht und ich bedanke mich bei der Autorin Silvia Stolzenburg, Tine Pöppe und den anderen Blogtourteilnehmern, dass ich hier dabei sein durfte.

Kommen wir aber zu den Gewinnerinnen der Blogtour:

 1. Preis: 

1 signiertes Printexemplar gewinnt

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Silvia ( unter die Haut )

 

2. Preis :

2 mal 1 Schlüsselanhänger gewinnen

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Isabell Hertz und Doreen ( Doreen und Sophia )

 

3. Preis:

2 mal 1 signiertes Lesezeichen gewinnen

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Stern 44 ( Margareta Gebhardt ) und Karin

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

 

Bitte schickt eine E-Mail mit eurer Post-Adresse und dem Betreff „Tödliche Verdächtigungen“ an info@cp-ideenwelt.de, damit sich eure Gewinne schnellstmöglich auf den Weg machen können.

„Zeilengötter – Bis dass der Tod uns scheidet“ – von Astrid Korten

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  • Taschenbuch: 270 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (7. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1540428923
  • ISBN-13: 978-1540428929
  • Preis: 9,90€
Der Thriller beruht auf einer wahren Begebenheit. Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Malin Remy ist eine gefeierte Autorin. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz und auf dem Gipfel ihres Erfolgs, kommt für Malin der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller, über die Poesie des Bösen, den Wahn und verborgene Leidenschaften, der auf einer wahren Begebenheit beruht.
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„Bis dass der Tod euch scheidet“- wer kennt dieses Sprichwort nicht? Aber wenn WIR dabei denken, dass wir für unseren Partner bis zum Tod alles tun und wir für ihn da sind, bekommt dieses Sprichwort in Astrid Kortens Buch „Zeilengötter- bis dass der Tod uns scheidet“ eine ganz andere Bedeutung. Hier geht es zwar auch um ein Ehepaar, nur versucht ein Part davon, dass Sprichwort sehr schnell in die Realität umsetzen zu wollen. Schon dieser Umstand versprach, eine gute Story zu werden. Und als ich dann noch wusste, dass dieses Buch nicht ganz der Fantasie der Autorin entsprungen ist, sondern sich tatsächlich so ereignet hat, bekam ich mehr als einmal beim Lesen eine Gänsehaut.  Aber um was geht es in dem Buch überhaupt?

Es geht um die junge Malin, eine erfolgreiche Autorin. Sie ist in 2. Ehe glücklich verheiratet und hat 2 Kinder. Doch Malin war nicht immer die selbstbewusste taffe Frau, die sie heute ist. In ihrer ersten Ehe mit Adrian, ebenfalls ein Schriftsteller – allerdings ziemlich erfolglos –  war sie ein Mauerblümchen, welches keine Entscheidung alleine getroffen hat. Adrian kontrollierte ihr Leben in jeder erdenklichen Situation, er entschied einfach alles und schreckte in seinem Tun und Handeln auch nicht vor körperlicher Gewalt zurück. Doch Malin konnte dem entfliehen. Aber Adrian vergaß nichts und so kam es, dass beide sich auf einer Lesung von Malin in Frankreich wiedersahen – allerdings spielte der Zufall hier keine Rolle.

Mehr verrate ich an dieser Stelle mal nicht vom Buch – lest es, ihr werdet nicht enttäuscht ein. Astrid Korten ist ein Psychothriller gelungen, wie man ihn selten in der Hand halten darf. Düster, mit einer Gefahr, die ständig präsent, aber nicht greifbar ist, schafft sie es, den Leser schon nach wenigen Seiten zu fesseln – und zwar bis zum Schluss des Buches.  Selbst die Anmerkung am Ende des Buches war für mich spannend, in der Regel überlese ich die letzten Zeilen des Autors gern. Aber hier wurde das Thema des Buches, die häusliche Gewalt in physischer und psychischer Form, von Astrid Korten noch einmal aufgegriffen und ich bin mir sicher, die Autorin hat intensiv für dieses Buch recherchiert.

Die Handlung ist von Beginn an spannend geschrieben, das Buch weg zu legen, fällt einfach nur schwer. Auf 270 Seiten schafft es Astrid Korten, ihre Leser konstant mitfiebern zu lassen. Zu keiner Zeit hatte ich beim Lesen das Gefühl, es wird langatmig oder man hätte dies oder das besser weglassen können. Die Handlung ist durchweg schlüssig und stimmig gewesen.

Die Figuren der Handlung sind exzellent beschrieben und dargestellt. Adrian mit seiner kranken Psyche, anders kann ich es nicht bezeichnen, war ein absolut interessanter Protagonist. Ich wollte gar nicht daran denken, dass es diesen finsteren und miesen Typen wirklich gegeben hat. Aber wahrscheinlich gibt es ihn nicht nur dieses eine Mal in der Realität zu den Recherchen dieses Buches, sondern öfters hinter deutschen Fenstern als uns lieb ist.

Mit Malin hatte ich zu Beginn ein paar Probleme. Sie schien so naiv und gutgläubig, dass ich sie hätte schütteln wollen damit sie aufwacht, weil sie so leicht auf Adrian hereingefallen ist. Zum Glück hat sie sich in ihrem Charakter noch entwickelt und wurde die selbstbewusste Frau, die sie hätte von Beginn an sein sollen – es wäre ihr viel Leid erspart geblieben.

Neben Malin und Adrian gab es noch einige andere Protagonisten. Im Gedächtnis geblieben ist mir Malins 2. Ehemann, einfach, weil er so unendlich geduldig war und Malin mit all ihren Fehlern und Macken ertragen hat. Für mich war das nicht immer nachvollziehbar.

Ich kenne ja nun schon mehr als dieses eine Buch von Astrid Korten, aber ich muss sagen, für mich war das bisher ihr bestes Werk. Ein Psychothriller, der mich restlos begeistert hat und noch einige Tage in meinem Kopf herumgeisterte.

Das Buch bekommt daher absolut verdiente 5 Lupen.

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