Montagsfrage #3

Diese Aktion habe ich bei Antonia entdeckt. Sie betreibt den Blog Lauter und Leise.
Jeden Montag wird eine Frage gestellt, die es zu beantworten gibt – also ähnlich dem Follow Friday. Auch heute möchte ich bei der Aktion mal mitmachen.

Die Montagsfrage für heute lautet:

Sollten weibliche Autoren mehr aus Sicht von weiblichen Protagonisten schreiben?

Das ist echt eine schwierige Frage, die man nicht so einfach mit Ja oder Nein beantworten kann. Tatsächlich habe ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht und ich müsste auch erst mal überlegen, ob ich mehr Bücher von Autoren oder Autorinnen im Regal habe und wenn ich diese Antwort dann habe, muss ich nachsehen, welchen Genus der Hauptprotagonist bei den AutorInnen hat und ob mir das überhaupt aufgefallen ist.

Da ich aber heute keine Zeit für einen Roman habe, hier zu antworten, weil meine Spätschicht ruft, kann ich nur so viel dazu beitragen. Mir ist beim Lesen von Büchern nicht aufgefallen, dass ich dabei gedacht habe…..“man , wie schreibt die Autorin da über ihren männlichen Hauptprotagonisten…..“? „Die hätte sich mal eine Frau dafür aussuchen sollen.“ Jeder hat seine Art zu schreiben und wenn es nicht passt mit dem Geschlecht des Protagonisten, ja, dann gehe ich mal davon aus, dass das ganze Buch nichts wird oder ist und vor Veröffentlichung vielleicht schon den  Weg in den Papierkorb vom PC gefunden hat.

Genauso könnte man die Frage ja umdrehen. Kann ein Mann als Autor auch nur einen Mann als Hauptprotagonisten nehmen, weil er sich mit Frauen ( oder eben deren Denkweise ) nicht auskennt? Auch da achte ich  aber nicht darauf, wer wie  schreibt. Es ist mir auch egal, das Buch muss mir ja gefallen und spannend sein.

Wobei mir da auffällt, dass ich doch mehr Bücher im Regal habe, die von einem Autor geschrieben sind und wo es auch keine weiblichen Hauptprotagonisten gibt. Aber das liegt wahrscheinlich an dem Genre, welches ich bevorzugt lese.

Da stellt sich mir aber gleich noch eine Frage? Kennt ihr Autoren, die Liebesromane schreiben und wo der Hauptprotagonist weiblich ist? Mir fällt da keiner ein.

Fakt ist wohl, dass Frauen eher weniger Horrorbücher schreiben oder so richtig blutige Thriller a´la Chris Carter. oder?

Ich kaufe jedenfalls nicht gezielt Bücher eines Autors oder einer Autorin und darin muss dann auch das gleiche Geschlecht als Hauptprotagonist vorkommen.

Von daher lautet abschließend meine Antwort auf die Frage NEIN.

 

 

 

Ein Gedanke zu “Montagsfrage #3

  1. Liebe Yvonne,

    wir lesen Bücher von Menschen mit Menschen (oder anderen) und ich sehe es genauso. Ich mache daraus kein Politikum. Ja, klar, könnte man sich darüber mehr Gedanken machen, aber lesen ist meine Flucht aus dem Alltag, ich lese nach gusto und auch was ich will. Alles andere wäre ja fast Arbeit für mich 😉

    Liebe Grüße
    Tina

    Liken

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