„Brandstifter“ – von Martin Krist

Brandstifter

  • Taschenbuch: 473 Seiten
  • Verlag: Independently published (19. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1520648685
  • ISBN-13: 978-1520648682
  • Preis: 11,99€

 

Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet – jetzt bedrohen sie deine Kinder!
Wie weit wird die junge Witwe Valentina gehen, um ihre Familie zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist ..

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Eine Frau findet ihren Mann im Arbeitszimmer des gemeinsamen Hauses ermordet vor…..
Der junge Familienvater Lukas bekommt sein Leben nicht auf die Reihe und dreht ein krummes Ding nach dem anderen, während seine Freundin mit den Kindern Zuhause auf ihn wartet…..
der Privatermittler David soll einen jungen Wissenschaftler im  Auftrag seiner Frau und seinen Eltern finden und hat dabei selbst genügend Probleme am Hals, denn Davids Frau ist ebenfalls verschwunden und sein Sohn nicht gerade pflegeleicht…….

Genau diese 3 Handlungsstränge finden sich im neuen Buch von Martin Krist „Brandstifter“ wieder und auf über 470 Seiten darf der Leser nun gespannt auf die Auflösung sein, wie die 3 Handlungsstränge denn miteinander verbunden sind. Wer schon einige Werke vom Autor gelesen hat, weiß, dass er sehr komplex schreibt und man der Geschichte des Buches eigentlich nicht mal eben larifari folgen kann – man muss schon genau lesen.

Das war es dann auch, was mich diesmal hier wirklich gestört hat. Ich bin einfach weder in die Handlung hineingekommen, noch konnte ich ihr insgesamt richtig folgen. Es war für mich persönlich ein zu großes Durcheinander, was Handlungsstränge und Protagonisten anging. Für den ein oder anderen (oder gar viele?) mag dieses Buch ein absolut spannender Thriller gewesen sein, ich kann das diesmal leider nicht behaupten. Ich lese die Bücher des Autors eigentlich echt gerne und mag seinen Schreibstil, aber diesmal war es mir ein wenig „too much“ an Handlungen, denen ich folgen musste – die ich richtig zuordnen musste. Da blieb das Lesevergnügen leider auf der Stecke und ich habe öfters überlegt, ob ich Stift und Zettel zur Hand nehme, um das wichtigste aufzuschreiben, damit ich dem Buch folgen kann.  Da das aber entgegen meiner Lesegewohnheiten ist, habe ich es gelassen.

Treu ist Martin Krist seinem Schreibstil auf alles Fälle geblieben. Die Kapitel sind kurz, abwechselnd in den 3 Handlungssträngen geschrieben und enden meist in einem fiesen Cliffhanger. Spannend war das Buch trotzdem von Beginn an, bei Martin Krist fokussiere ich mich meist auch immer auf den ersten Handlungsstrang des Buches und finde diesen am spannendsten, ich habe keine Ahnung, warum.

Was für mich ein weiterer Kritikpunkt ist, betrifft das Ende des Buches. Es ist einfach zu offen für mich und lässt den Leser mit zu vielen Fragen zurück. Gut, es gibt laut Autor eine Fortsetzung, aber das Wesentliche hätte ich gerne hier geklärt gehabt im Buch, wie zum Beispiel, was aus der Frau von David geworden ist. So bin ich gezwungen (oder auch nicht), den Folgeband zu lesen.  Auch das Ende bezüglich Valentina hat mich hier nicht befriedigt, denn aus der Gefahrenzone waren sie und die Kinder auch noch nicht am Schluss des Buches.

Die Protagonisten sind gut beschrieben und authentisch dargestellt, wenn auch nicht alle Personen im Buch meine volle Sympathie hatten. Den ein oder anderen hätte ich gerne mal so richtig durchgeschüttelt, aber gut, solche Typen wie Lukas gibt es auch im Real Life zur Genüge.

Diesmal konnte mich das Werk des Autors nicht wirklich überzeugen und ich gebe dem Buch 3 Lupen.

3Lupen

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