[Blogtour] „Daria Storm Reihe“ von Nadine d‘ Arachart und Sarah Wedler

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HERZLICH WILLKOMMEN zum 4. Tag der Blogtour zur „Daria Storm Reihe“ von den Autorinnen Nadine d‘ Arachart und Sarah Wedler.

Gestern hat euch DIRK in einem Youtube Video den 2. Teil der Daria Storm Reihe näher gebracht. Heute geht es nun bei  mir weiter und ihr erfahrt etwas über mittelalterliche Foltermethoden. Diese spielen in beiden Büchern der Reihe eine besondere Rolle.
Morgen geht es dann bei Sylvia weiter mit einer Songsvorstellung.

Die ganzen Tourdaten findet ihr hier noch einmal im Überblick:

27.02.2017 bei Manuela erfahrt ihr etwas zum ersten Band der Reihe „Der Schinder“
28.02.2017 Thema „Lost Places“ bei Biggi
01.03.2017 Buchvorstellung per Video bei Dirk
02.03.2017 ich stelle euch einige mittelalterliche Foltermethoden vor
03.03.2017 Songvorstellung bei Sylvia
04.03.2017 Susanne hat die beiden Autorinnen interviewt und ihr bekommt einen Ausblick in die Zukunft
05.03.2017 Gewinnerbekanntgabe bei Daniela


Nun aber zu meinem Thema……mittelalterliche Folter

„Das Besondere an der Schindung ist der lang anhaltende und umfassende Schmerz. Keine zweite Foltermethode ist so grausam, keine zweite Hinrichtungsmethode tötet so langsam ….“ ( Zitat aus „Der Schinder“)

Im ersten Band der Daria Storm Reihe geht es, wie der Titel des Buches schon sagt, um Schindung. Doch was ist das eigentlich? Mit Schindung ist eine von der Antike bis in die Neuzeit praktizierte Hinrichtungsmethode gemeint. Andere Ausdrücke dafür sind auch Häutung oder Enthäutung. Es wird also dem Opfer buchstäblich die Haut abgezogen – und das bei vollem Bewusstsein. Das Enthäuten der Kopfhaut nennt man skalpieren. Das Schinden ist eine sehr schmerzhafte Foltermethode, bei der das Opfer nicht selten mehrfach in Ohnmacht fällt. Die ganze Prozedur dauert oft über eine Stunde.Der Tod tritt dann nach Stunden oder sogar erst nach Tagen infolge Schock, Blutverlust , Unterkühlung und Infektionen sowie Organversagen ein.

“ Die Schindung“, sagte der Killer in diesem Moment, als hätte er seine Worte gehört, “ ist eine Foltermethode, die bereits in der Antike existierte. Die Häute wurden öffentlich ausgestellt oder sogar ausgestopft…oder man zog sie sich über.“ ( Zitat aus „Der Schinder“)

( Zitat aus „Der Scharfrichter ): Ihr Puls beschleunigte sich, als habe ihr jemand einen Stromstoß versetzt, während ihr langsam klar wurde, wann und in welchem Zusammenhang das gewesen war. Mittelalterliche Hinrichtungsmethoden. In grauer Vorzeit hatte man Menschen Rattenkäfige auf die Bäuche gestellt und dann glühende Kohlen auf deren Dächer gelegt……. 

Was hier von mir aus dem Buch „Der Scharfrichter“ zitiert wurde, war eine der rat-1295327_960_720grausamsten Foltermethoden des Mittelalters – die Rattenfolter. Hierbei wurde der Deliquent auf dem Rücken liegend auf eine Pritsche gefesselt. Auf seinen Bauch stellten die Folterknechte einen nach unten offenen Käfig mit ein oder mehreren Ratten darin. Oben auf den Käfig wurden glühende Kohlen gelegt.  Die Ratten wollten natürlich der drohenden Gefahr der Kohlen entfliehen und fraßen sich im wahrsten Sinne des Wortes durch den Körper des Deliquenten in die Freiheit. Das Opfer überlebte diese Foltermethode meist nicht.

 

Dies sind aber nur 2 von viele Methoden , die im Mittelalter als Folter oder Bestrafung angewandt wurden. Bei der Recherche zu diesem Bericht bekam ich teilweise echt Gänsehaut und die Vorstellung, in dieser Zeit leben zu müssen und dann eventuell so eine Strafe für Diebstahl oder ähnliches zu bekommen…..puuhhh….ich bin froh, dass ich im hier und jetzt lebe.

Da ich das Thema aber absolut interessant finde, will ich euch mit noch ein paar weiteren Informationen zu Thema „unterhalten“ ( oder gruseln?).

Grundlegend muss man erst einmal unterscheiden, ob es sich um eine Folter oder eine Bestrafung handelt. Gefoltert wurde eigentlich nur, um einem Verdächtigen ein Geständnis zu entlocken und Bestrafungen wurden durchgeführt, um einem Überführten seine gerechte Strafe zuzufügen. Unter Strafen wird nochmals unterschieden, ob es sich um Ehrenstrafen, Leibesstrafen oder Hinrichtungen handelte. Folter und Bestrafungen wurden immer vom Henker durchgeführt. Es gab früher ganz „klassische“ Foltermethoden und Bestrafungen wie Ertränken, Geißeln, Daumenschrauben anlegen , die Judaswiege oder die Streckbank. Aber auch psychische Foltermethoden wurden  angewandt, allerdings weniger im Mittelalter. So zum Beispiel die Folter Camera Silens, das bedeutet so viel wie „schweigender Raum“. Dieser war schallisoliert und dunkel und der Gefangene wurde darin eingesperrt. Über längere Zeit hatte das zur Folge, dass der Gefangene an Halluzinationen litt und in den Wahnsinn getrieben wurde.  Aber auch die Wachfolter war schon gängige Folterpraxis. Hier wurde der Deliquent tage – und nächtelang wach gehalten, indem man ihm auspeitschte oder kitzelte. Dadurch sollte er mürbe und geständig gemacht werden.

Meist genügte es aber schon, und das ist auch eine Art der psychischen Folter, dem Deliquenten das Folterinstrument zu zeigen, mit dem man ihn foltern wollte. Das ließ die Angst natürlich in die Höhe schnellen und man erhoffte sich ein vorschnelles Geständnis.

Bei Schinden wird ja dem Deliquenten die Haut abgezogen. Eine „Light“ Version dieser Folter ist das Riemenschneiden. Hierbei schnitt man mit einem Messer Riemen aus der Haut heraus. Manchmal nahm man auch einfach eine Schere und schnitt dem Opfer die Haut heraus.

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Auch die Folter „Kochen“ gab es. Hierbei wurde das Opfer in einen Kessel mit Wasser gesteckt , welchen man über offenem Feuer erhitzte, bis der Angeklagte seine Schuld eingestand.

 

Eine ebenfalls beliebte Methode war die Streckbank. Der Angeklagte wurde an Händen und Füßen gefesselt auf einen Tisch gelegt und an Händen und Füßen wurde ein Seil befestigt. Diese Seile wurden dann mit einer Winde so stark auseinander gezogen, dass der Körper des Angeklagten überstreckt wurde. Anfangs konnte man mit der Muskelkraft noch entgegen halten, doch irgendwann gaben die Muskeln nach. So konnte die Kraft der Seile erst die Gelenke herausspringen lassen und, wenn immer noch weiter gekurbelt wurde, rissen schlussendlich die Sehnen und Muskeln des Angeklagten. „Die Streckbank“ spielt ebenfalls eine Rolle in den Büchern der Daria Storm Reihe, aber ich verrate euch an dieser Stelle nichts näheres……lest sie einfach selbst.

Man könnte noch so viel mehr Foltermethoden und Bestrafungen aufzählen, die im Mittelalter an der Tagesordnung waren, aber das würde wohl den Rahmen des Beitrages sprengen und deshalb will ich euch auch nicht länger damit „foltern“……

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Kommen wir also zu etwas Erfeulichem…….smiley-2055490_960_720

 

DAS GEWINNSPIEL

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Was müsste ihr tun?

Ganz einfach…….beantwortet die Gewinnspielfrage in einem Kommentar und schon seid ihr im Lostopf! Bitte vergesst in dem Kommentar nicht, eine Mailadresse anzugeben.

DIE GEWINNSPIELFRAGE lautet:

Unter welcher Foltermethode kann man DIR ein Geständnis entlocken?

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VIEL GLÜCK!!!

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(Quellen: http://www.deutschland im mittelalter.de; http://www.mittelaltergazette.de )

Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel
– Veranstalter dieses Gewinnspiels sind Nadine d’Arachart und Sarah Wedler.
– Die Teilnahme ist kostenlos.
– Voraussetzung ist, dass der Benutzer diese Teilnahmebedingungen akzeptiert.
– Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind.
– Die Auslosung der beschriebenen Gewinne findet unter allen Teilnehmern, die bis zum 04.03.2017 um 23.59 Uhr eines oder mehrere Lose durch die Beantwortung der Gewinnspielfragen in den Kommentaren auf dem jeweiligen Blog gesammelt haben, statt. – Jeder Teilnehmer kann für jede richtige Antwort ein Los sammeln.
– Die Auslosung findet per Zufallsgenerator statt.
– Die Gewinner der Preise werden am 05.03.2017 unter Verwendung der bei der Anmeldung gemachten weiteren Angaben benachrichtigt.
– Erfolgt binnen der nächsten 72 Stunden keine Rückmeldung, ist der Veranstalter berechtigt, einen neuen Gewinner gemäß Auslosung zu bestimmen.
– Mit der Teilnahme willigt der Gewinner ein, dass sein Name von dem Veranstalter öffentlich auf den teilnehmenden Blogs sowie deren Facebook-Seiten und auf den Seiten des Veranstalters genannt wird.
– Sämtliche Daten werden vertraulich behandelt.
– Die Preise werden den Gewinner per Post, bzw. per E-Mail geschickt.
– Für Lieferschäden übernimmt der Veranstalter keine Haftung.
– Tausch oder Barauszahlung ist nicht möglich.
– Die für die Blogtour verwendeten Blogging-Plattformen und sozialen Netzwerke sind nicht am Gewinnspiel beteiligt und nicht haftbar zu machen.
– Vom Gewinnspiel ausgeschlossenen sind die Veranstalterinnen sowie die teilnehmenden Blogger/innen.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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8 Gedanken zu “[Blogtour] „Daria Storm Reihe“ von Nadine d‘ Arachart und Sarah Wedler

  1. Schokoladenentzug. Das wäre bei mir eine Foltermethode, die funktioniert. Wenn ich so ein paar leckere Teilchen sehe und sie nicht essen darf…
    Das wäre einfach grausam! 😂

    Vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich bin echt froh, dass ich nicht im Mittelalter gelebt habe.

    Liebe Grüße
    Thea
    krimine@web.de

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  2. Ich erinnere mich, im Buch „Im Mittelalter: Handbuch für Zeitreisende von Ian Mortimer“ von einer Hinrichtungsmethode gelesen zu haben, bei der dem Delinquenten bei vollem Bewusstsein – ein damaliger Henker war medizinisch hinreichend bewandert, um durch das Abklemmen lebenswichtiger Adern zu verhindern, dass man ohnmächtig wurde – die Eingeweide herausgeschnitten und diese dann vor seinen Augen verbrannt wurden.
    Okay, das war jetzt Hinrichtung und nicht Folter, aber was die Preisfrage betrifft, wäre mir die Ankündigung einer solchen schon Folter genug …

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