„Seelenfalle“ – von Eva Lirot

seelenfalle

Taschenbuch: 218 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (25. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1539719642
ISBN-13: 978-1539719649
Preis: 8,95€

Sie wusste nicht, wie lange sie schon in diesem Loch saß. Das Letzte, woran sie sich erinnerte, war dieses Gesicht. Ein betörend schönes, engelsgleiches Gesicht. Hinter dem sich der grausamste Teufel verbarg …

Es sollte der längst überfällige Urlaub für Jim Devcon und seine Gefährtin Tatjana Kartan werden. Doch dann verschwindet Tatjanas Freundin spurlos. Ihr letzter bekannter Aufenthaltsort: ein Provinznest in British Columbia, Kanada.
Eine nahezu aussichtslose Suche beginnt in der von endlosen Wäldern umgebenen Einsamkeit entlang des „Highway of Tears“ – eine Gegend, in der das Gesetz oft nur auf dem Papier existiert. Es ist ein sicheres Jagdrevier für Menschen mit dunkelsten Neigungen. Doch manchmal ist selbst der Tod nicht genug …

Seelenfalle ist ein außergewöhnlicher Thriller über Menschen, die an böse Geister glauben und erleben, wie eine uralte Legende erwacht!

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Jim Devcon ermittelt wieder. ….Diesmal verschlagen es ihn und seine Partnerin und Freundin Tatjana nach Kanada, wo sie eigentlich Urlaub machen wollen. Weil aber Tatjanas Freundin Sybille spurlos verschwunden ist, machen sich die beiden auf die Suche nach ihr. Dabei kommen sie einem uralten Mythos um eine indianische Gottheit auf dem “Highway of Tears“ auf die Spur, der angeblich dafür verantwortlich sein soll, dass rund um den Highway immer wieder Menschen spurlos verschwinden. Was ist dran an dem alten Mythos? Und wo ist Tatjanas Freundin Sybille hin? Lebt sie überhaupt noch? Eine schier aussichtslose Suche beginnt für Jim Devcon, denn die örtliche Polizei ist nicht gerade eine Hilfe für den Ermittler und seine Freundin…..

Es ist der 6. Fall der Reihe um den Ermittler Jim Devcon, der von Eva Lirot geschrieben wurde. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Der Prolog war sehr spannend und ließ einen guten Thriller erwarten, wie ich es von Eva Lirot gewohnt war, da ich schon einige Bücher dieser Reihe gelesen habe. Doch diesmal wurde ich leider enttäuscht. Für mich muss ich als Fazit sagen, dass es ihr bisher schwächstes Werk war. Außer dem Prolog gab es kaum Spannung im Buch und wenn, wurde diese durch den indianischen Mythos zerstört. Es mag ja sein, dass es für Eva Lirot eine Herzensangelegenheit war, das Thema „Highway of Tears“ als Plot für ein Buch zu nehmen, da es diesen tatsächlich gibt – inklusive der verschwundenen Menschen, nur ist ihr die Umsetzung in einem Thriller dabei nicht gelungen. Als eigenständiges Buch wäre dieses Werk wohl besser gewählt gewesen statt der Fortsetzung der Jim Devcon Reihe. Zumal ich nicht das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen. Dafür war einfach zu wenig Spannung vorhanden, selbst ein Spannungsaufbau beim Lesen des Buches war für mich nicht erkennbar.

Ansonsten ist das Buch wie auch die anderen Bände der Jim Devcon Reihe aufgebaut. Kurze Kapitel, die sich in der Sichtweise der Protagonisten abwechseln, sind relativ flüssig zu lesen. Das Buch hat wieder etwas mehr als 200 Seiten und das Cover lässt sofort erkennen, dass es sich um die Jim Devcon Reihe handelt.

Das Ende ist leider offen gehalten, was ich nicht wirklich gut fand, zudem war der Schluss wieder ein wenig abrupt. Wahrscheinlich sollten Plot und Ende des Buches zum Nachdenken anregen, aber da ist das Genre Thriller für mich einfach fehl am Platz hier. Die Protagonisten waren unterschiedlich gut ausgearbeitet. Tatjana kam diesmal nicht wirklich sympathisch herüber mit ihrem ewigen Genörgel. Sie kenne ich anders aus den vorherigen Bänden. Jim war wieder gut ausgearbeitet, wenn auch die eigentlichen Ermittlungen ein wenig dürftig waren in dem Buch, aber das sehe ich der Handlung geschuldet.
Ich habe lange überlegt, wie ich das Buch mit Sternen bewerten soll. Im Normalfall hätte ich das Buch abgebrochen muss ich ehrlicherweise sagen. Da es sich aber um ein Rezensionsexemplar aus einer Wandergruppe gehandelt hat, lese ich diese grundsätzlich zu Ende. Ich gebe diesem Band daher nur 2 Sterne und hoffe sehr, dass die nächsten Bände der Jim Devcon Reihe wieder so gut sind wie ich es von Eva Lirot gewohnt bin.

2Lupen

 

 

 

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