„Der Todesprophet“ – von Chris Karlden

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Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746632323
ISBN-13: 978-3746632322
Preis: 9,99€

Ein Mörder mit einer grausamen Botschaft.

Ein Mann, der ihn aufhalten muss, um nicht alles zu verlieren.

Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Ben Weidner in Äthiopien Grausames erlebte. Seitdem leidet er unter Panikattacken und Erinnerungslücken. Auch seine Beziehung zu Nicole, der Mutter der gemeinsamen Tochter Lisa, ist am Ende. Als Ben die Leiche einer Frau findet, deuten erste Hinweise auf ihn als Mörder. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, gerät Ben mehr und mehr in ein Netz aus unglücklichen Verstrickungen. Schon bald beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem ihn seine Vergangenheit einholt und weit mehr auf dem Spiel steht als nur der Verlust seiner Freiheit.

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Der Berliner Journalist Ben Weidner bekommt 3 Monate nach seinem letzten Auslandseinsatz von seiner Frau  gesagt, er solle sich bitte eine eigene Wohnung suchen. Sein letzter Einsatz endete traumatisch und seine labile psychische Verfassung danach, die sich in Form von Blackouts und Flashbacks äußert, machten einen normalen Familienalltag unmöglich. Psychologische Hilfe zur Bewältigung lehnt Ben jedoch ab, was ihn dann letztendlich die Familie kostet. Zur Ablenkung geht er mit seinem Freund Viktor ins Kino, dort treffen sie eine Freundin von Viktor – Tamara. Mit dieser geht Ben zu ihr nach Hause. Weil er sein Handy bei ihr vergessen hat, kehrt er am nächsten Morgen noch einmal zu Tamaras Wohnung zurück und findet sie tot in der Badewanne. Ihr Sohn hockt an einem Heizungsrohr gekettet im Bad. Ben kann sich an nichts erinnern, allerdings ist sich die Polizei sicher, dass Ben Tamara ermordet hat. Zumal eine mit Blut geschriebene Botschaft im Badezimmer genau die Worte enthält, die Ben in einem Zeitungsartikel am gleichen Tag veröffentlicht. Da die Polizei aufgrund der erdrückenden Beweise nicht an Bens Unschuld glaubt und er auch immer wieder Blackouts hat, flieht Ben vor der Polizei, um selbst den Täter zu suchen. Doch es bleibt nicht bei dem einen Opfer und auch Bens Familie ist plötzlich nicht mehr sicher……

Das Buch „Der Todesprophet“ von Chris Karlden ist das das erste Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe. Schon der Prolog war Spannung pur und ließ erahnen, mit welchem Tempo die Handlung im Buch weiter gehen würde.

Der Leser rätselt mit dem Hauptprotagonisten Ben Weidner mit, was den Täter angeht. Nur kommt man beim Rätseln nicht wirklich weit, denn immer sorgen ungeahnte Wendungen dafür, dass man seinen gerade auserkorenen potentiellen Täter leider ausschließen muss, weil er entweder tot ist oder es doch nicht sein kann. Irgendwann weiß man eigentlich gar nicht mehr, wer als Töter in Frage kommen könnte, selbst Ben ist sich nicht mehr sicher, ob er seine Bekannte nicht doch in einen Anfall eines Blackout selbst getötet hat. Am Ende wird aber auch diese entscheidende Frage gelöst, wenn die Auflösung für mich allerdings auch ein wenig weit hergeholt war. Dennoch lässt das Ende keine Fragen offen, die Auflösung ist schlüssig und das Ende rund.

Ben als Hauptprotagonist war mir ein sympathischer Charakter, der authentisch in all seinen Facetten dargestellt war. Wer keine Sympathieunkte bei mir bekam, war Hauptkommissar Hartmann. Hier muss man ganz klar sagen, dass er seine Kompetenzen als Vertreter von Recht und Ordnung maßlos überschritten hat und somit sehr unglaubwürdig wirkte. Dies ist auch der Grund, warum ich eine Lupe abziehen muss.

Der Schreibstil ist mitreißend und sehr flüssig geschrieben, so dass man das Buch schneller gelesen hat als man denkt und die 380 Seiten nur so dahinfliegen. Die Spannung steigert sich, bis auf ein paar kleine Hänger, stetig im Laufe der Handlung und endet in einem Showdown, der einem die Haare zu Berge stehen lässt beim Lesen.

Man bekommt als Leser einen packenden Thriller präsentiert, dem ich gern 4 Lupen gebe.

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