„Blutende Erde“ von Sandy A. Farmer

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Taschenbuch: 360 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (31. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3739241357
ISBN-13: 978-3739241357
Preis: 11,99€

Es war dunkel, feucht und kalt. Nein, es war schwarz, undurchdringlich und es roch nach Moder und Kälte und jahrelanger Verlassenheit. Das nahm ich als Erstes wahr, als ich die Augen aufschlug. Wo hatten sie mich hingebracht, und warum?
Langsam versuchte ich, mein Gefängnis zu ertasten. Schnell wurde mir klar, dass ich in einer Art Grab lag. Jedenfalls der Größe nach. Hatten sie mich etwa lebendig begraben?
Jessica wird bei einer Wandertour mit ihrer Freundin entführt und findet sich in einem Haus mitten im Niemandsland wieder. Ein Entkommen scheint ausgeschlossen. Als Jessica bemerkt, dass sie sich in den Fängen einer Sekte befindet, beginnt ein Albtraum für sie.
Ein Katz- und Maus-Spiel der besonderen Art, an dessen Ende nichts mehr so ist, wie es anfangs scheint.

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„Blutende Erde“ von Sandy A. Farmer ist der erste von 2 Bänden, in denen es um die Erlebnisse der jungen Frau Jessica geht. Sie fiel bei einer Wanderung mit ihrer Freundin in eine Grube und währen-dessen die Freundin Hilfe holt, wird Jessica von seltsamen Männern aus der Grube befreit und verschleppt. Auf einer einsamen Farm, wo anscheinend die Zeit ein wenig stehen geblieben ist, wird sie nun gefangen gehalten und muss schnell erkennen, dass es sich hier um eine Art Sekte handelt und mit dem Anführer Geronimo nicht gut Kirschen essen ist. Sie muss an einigen ziemlich grausamen Ritualen teilnehmen, bei denen auch vor Vergewaltigung und Mord nicht zurückgeschreckt wird. Unter ständigem Drogeneinfluss stehend, verliebt sich Jessica allerdings in den Ziehsohn von Geronimo, Victor, ein starker junger Mann mit einer außergewöhnlichen Aura. Victor ist von den Machenschaften der Sekte nicht ganz so überzeugt wie sein Vater und so beschließen Jessica und er, die Farm zu verlassen…….diesen Entschluss bereuen beide jedoch schnell.

Vom Cover und Klappentext her versprach mir das Buch aufregende spannende Stunden der Leseunterhaltung. Jedoch muss ich sagen, dass der Plot zwar sehr spannend ist und auch absolutes Potential hat, es an der Umsetzung allerdings hier und da gehapert hat. Große Kritik muss ich leider an der Hauptprotagonistin Jessica üben. Sie ist eine erwachsene Frau, die normalerweise mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch einen festen Freund hat. Also kann bei ihr von geistiger Reife und gesundem Menschenverstand ausgehen. Leider handelt sie aber nicht so. Im Gegenteil. Ihr Benehmen, ihre Äußerungen, Ihr Verlangen nach Victor, ähneln eher der geistigen Reife eines Teenagers in der pubertären Phase. Da entschuldigt es auch nicht, dass sie oft unter Drogen gestellt wurde, denn es gab trotzdem „lichte Momente“ bei ihrem Aufenthalt auf der Farm. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was sie an Victor fand. Sie muss zusehen, wie er im Zuge eines Rituales, einer Jungfrau die Unschuld nimmt und sie anschließend tötet, und verzehrt sich dennoch nach ihm. Für mich völlig undenkbar, so einen Mann zu lieben.

Auch die anderen Protagonisten konnten mich nicht wirklich überzeugen, ihr Handeln war oftmals einfach fernab jeglicher Realität und ich habe öfters beim Lesen den Kopf schütteln müssen. Hier ist noch viel Luft nach oben, was die Charaktere betrifft.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und gut zu lesen. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Jessica, Victor und Jessicas Freund geschrieben, was ich als angenehm empfand.

Die 360 Seiten hätten ein wenig gerafft werden können, so wäre an einigen Stellen die Spannung nicht etwas abgeflaut. Trotzdem empfand ich das Buch spannend geschrieben und so unrealistisch es an vielen Stellen war, hat es mich dennoch irgendwie gefesselt.

Nicht zuletzt fand ich das Thema an sich sehr interessant, da ich im Rahmen der Blogtour zu diesem Buch auch das Thema Sekten auf meinem Blog erörtert habe. Ich bekam einen guten Einblick, was die Religion der Maya bzw. der Azteken betraf, auf deren Basis die Sekte von Geronimo agiert. Hier hat die Autorin gute Recherchearbeit geleistet und die Rituale im Buch entsprachen denen der Maya, wie sie früher tatsächlich ausgeübt wurden. Das hatte dann zur Folge, dass dieses Buch nicht wirklich Lektüre für sensible Menschen ist, die kein Blut sehen können oder die vom Lesen brutaler Szenen Alpträume bekommen. Ich hätte mich allerdings gefreut, wenn die Rituale noch ein wenig detaillierter beschrieben worden wären, für mich sind die Opfer leider zu schnell gestorben im Buch…..ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Der Titel des Buches ist nachvollziehbar, wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der Maya auseinandersetzt. Es war üblich, der „Mutter Erde“, die von den Maya verehrt wurde, Opfer zu bringen und bei diesen handelte es sich nicht selten um Mitglieder der eigenen Reihen. Diese Opfer wurden dann auch tatsächlich „ausgeblutet“, damit Mutter Erde fruchtbar ist und die Ernteerträge dementsprechend hoch ausfallen, um die gesamte Gemeinschaft ernähren zu können.

Als Fazit kann ich sagen, dass mich das Buch „Blutende Erde“ durchaus gut unterhalten hat, aber noch viel Potential zur Verbesserung besitzt. Auf den Folgeband bin ich deshalb schon gespannt.

Das Buch bekommt von mir 3 Lupen.

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[Blogtourankündigung] zum Buch „Utkieker“ von Ingrid Schmitz

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Hallo Ihr Lieben

ab Montag findet wieder eine Blogtour statt, an der ich auch teilnehme. Es geht um folgendes Buch:

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Die Tourdaten mit den jeweiligen Themen und den teilnehmenden Blogs seht ihr ja schon auf dem Banner oben.

Zu gewinnen gibt es auch etwas bei der Blogtour…….

2 mal 1 Überraschungspaket

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Also seid gespannt, in 2 Tagen geht es los……..

grus-yvonne

 

 

Mittendrin Mittwoch#31

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Diese Aktion habe ich bei Babsi auf ihrem Blog Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie entdeckt und möchte mich gerne an dieser Aktion beteiligen.

Ursprünglich wurde sie von ellizy91 von  READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Es geht bei dieser Aktion um Zeilen oder kleine Abschnitte aus dem Buch/ den Büchern, in denen man gerade liest.

Zur Zeit lese ich mal wieder mehrere Bücher gleichzeitig und picke mir mal eins davon heraus für den „Mittendrin Mittwoch“.

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Enna Wert verließ fluchend die Scheune. Mia war geblieben, sie wollte hören, wie Immo aus der Nummer wieder raus kam und was folgen würde. Er bestach durch Schweigen. Es gab keine Fragerunde mehr und auch ein neuer Termin wurde nicht durchgesagt. Danach schaffte es Mia nicht mehr, Enna zu finden. Kein Wunder bei den vielen Schuppen und Scheunen. INs Wohnhaus wollte sie ihr nicht folgen -wegen Immo.

„Utkieker“ von Ingrid Schmitz
Seite 114/ 265

(Blogbuch)

In welchem Buch steckt ihr zur Zeit?

 

„Der Todesprophet“ – von Chris Karlden

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Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746632323
ISBN-13: 978-3746632322
Preis: 9,99€

Ein Mörder mit einer grausamen Botschaft.

Ein Mann, der ihn aufhalten muss, um nicht alles zu verlieren.

Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Ben Weidner in Äthiopien Grausames erlebte. Seitdem leidet er unter Panikattacken und Erinnerungslücken. Auch seine Beziehung zu Nicole, der Mutter der gemeinsamen Tochter Lisa, ist am Ende. Als Ben die Leiche einer Frau findet, deuten erste Hinweise auf ihn als Mörder. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen, gerät Ben mehr und mehr in ein Netz aus unglücklichen Verstrickungen. Schon bald beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem ihn seine Vergangenheit einholt und weit mehr auf dem Spiel steht als nur der Verlust seiner Freiheit.

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Der Berliner Journalist Ben Weidner bekommt 3 Monate nach seinem letzten Auslandseinsatz von seiner Frau  gesagt, er solle sich bitte eine eigene Wohnung suchen. Sein letzter Einsatz endete traumatisch und seine labile psychische Verfassung danach, die sich in Form von Blackouts und Flashbacks äußert, machten einen normalen Familienalltag unmöglich. Psychologische Hilfe zur Bewältigung lehnt Ben jedoch ab, was ihn dann letztendlich die Familie kostet. Zur Ablenkung geht er mit seinem Freund Viktor ins Kino, dort treffen sie eine Freundin von Viktor – Tamara. Mit dieser geht Ben zu ihr nach Hause. Weil er sein Handy bei ihr vergessen hat, kehrt er am nächsten Morgen noch einmal zu Tamaras Wohnung zurück und findet sie tot in der Badewanne. Ihr Sohn hockt an einem Heizungsrohr gekettet im Bad. Ben kann sich an nichts erinnern, allerdings ist sich die Polizei sicher, dass Ben Tamara ermordet hat. Zumal eine mit Blut geschriebene Botschaft im Badezimmer genau die Worte enthält, die Ben in einem Zeitungsartikel am gleichen Tag veröffentlicht. Da die Polizei aufgrund der erdrückenden Beweise nicht an Bens Unschuld glaubt und er auch immer wieder Blackouts hat, flieht Ben vor der Polizei, um selbst den Täter zu suchen. Doch es bleibt nicht bei dem einen Opfer und auch Bens Familie ist plötzlich nicht mehr sicher……

Das Buch „Der Todesprophet“ von Chris Karlden ist das das erste Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe. Schon der Prolog war Spannung pur und ließ erahnen, mit welchem Tempo die Handlung im Buch weiter gehen würde.

Der Leser rätselt mit dem Hauptprotagonisten Ben Weidner mit, was den Täter angeht. Nur kommt man beim Rätseln nicht wirklich weit, denn immer sorgen ungeahnte Wendungen dafür, dass man seinen gerade auserkorenen potentiellen Täter leider ausschließen muss, weil er entweder tot ist oder es doch nicht sein kann. Irgendwann weiß man eigentlich gar nicht mehr, wer als Töter in Frage kommen könnte, selbst Ben ist sich nicht mehr sicher, ob er seine Bekannte nicht doch in einen Anfall eines Blackout selbst getötet hat. Am Ende wird aber auch diese entscheidende Frage gelöst, wenn die Auflösung für mich allerdings auch ein wenig weit hergeholt war. Dennoch lässt das Ende keine Fragen offen, die Auflösung ist schlüssig und das Ende rund.

Ben als Hauptprotagonist war mir ein sympathischer Charakter, der authentisch in all seinen Facetten dargestellt war. Wer keine Sympathieunkte bei mir bekam, war Hauptkommissar Hartmann. Hier muss man ganz klar sagen, dass er seine Kompetenzen als Vertreter von Recht und Ordnung maßlos überschritten hat und somit sehr unglaubwürdig wirkte. Dies ist auch der Grund, warum ich eine Lupe abziehen muss.

Der Schreibstil ist mitreißend und sehr flüssig geschrieben, so dass man das Buch schneller gelesen hat als man denkt und die 380 Seiten nur so dahinfliegen. Die Spannung steigert sich, bis auf ein paar kleine Hänger, stetig im Laufe der Handlung und endet in einem Showdown, der einem die Haare zu Berge stehen lässt beim Lesen.

Man bekommt als Leser einen packenden Thriller präsentiert, dem ich gern 4 Lupen gebe.

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Mittendrin Mittwoch #31

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Diese Aktion habe ich bei Babsi auf ihrem Blog Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie entdeckt und möchte mich gerne an dieser Aktion beteiligen.

Ursprünglich wurde sie von ellizy91 von  READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Es geht bei dieser Aktion um Zeilen oder kleine Abschnitte aus dem Buch/ den Büchern, in denen man gerade liest.

Zur Zeit lese ich mal wieder mehrere Bücher gleichzeitig und picke mir mal eins davon heraus für den „Mittendrin Mittwoch“.

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Wilhelm spürte keine Schmerzen. Seit fast zwei Minuten lag er wach und spürte überhaupt nichts, außer einer erneut aufziehenden Müdigkeit. Da er sich aufgrund seiner körperlichen Schwäche kaum bewegen konnte, blieb ihm nichts anderes übrig, als an die kahle Decke über ihm zu starren , deren unregelmäßige Erhebungen er mittlerweile auswendig kannte.

 

„Mutterschmerz“ von J.P Conrad
Seite 18 von 344
( Wanderbuch einer FB – Gruppe )

In  welchem Buch steckt ihr zur Zeit?

„Eventus Corp. – verkaufte Unschuld“ von Manu Wirtz

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Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2714 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 201 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Kindle -Preis: 4,99€

Die Eventus Corporation ist ein deutsches Security- und Militärunternehmen, das im Personenschutz, aber auch bei gefährlichen Einsätzen in internationalen Krisengebieten tätig ist. Die Teamleiterin Stefanie Audet und der IT-Spezialist Stephan Brokkenleg werden aktiv, als die 15-jährige Alina, die Tochter eines Bankers gekidnappt wird. Sie kommen über Facebook & Co. einem Mädchenhändlerring, der Alban-Liga, auf die Spur. Der eiskalte Mafiaboss Marko Berisha nutzt das Internet für geheime Versteigerungen der entführten Frauen und Mädchen. Das Eventus-Team jagt die Verbrecher quer durch Europa bis zu einem alten Atombunker an der tschechischen Grenze, dem Hauptquartier der Bande. Schaffen sie es noch rechtzeitig, die gefangene Alina vor einem Schicksal als Sexsklavin zu retten?
Ein temporeicher und ungemein spannender Thriller mit einem neuen und schlagkräftigen Team.

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Was ist der Traum eines jeden jungen Mädchens, welches lange Haare hat und gut aussieht? Model sein werden sich die meisten jetzt denken. Und so unrecht haben sie da auch gar nicht. Dass sich diesen Wunsch kriminelle Mädchenhändler zu eigen machen, das ist längst nicht mehr der Feder einer Autorin mit viel Fantasie entsprungen. Leider….. Manuela Wirtz greift dieses hochbrisante und weltweit vorhandene Problem in ihrem  Thriller „Eventus Corp.  – verkaufte Unschuld“ auf. Aber es geht nicht nur um das Thema Mädchenhandel im Buch, sondern auch um die Bekämpfung dieser Mädchenhändlerringe. Und hier kommt das Security – und Militärunternehmen Eventus Corporation  zum Zuge, das sich unter anderem auch auf Personenschutz spezialisiert hat. Ganz vorn im Team steht die sympathische  Stefanie Audet, die Teamleiterin der Eventus Corporation Firma ist. Zusammen mit ihrem Kollegen und IT-Spezialisten Stephan Brokkenleg machen sie sich auf die Suche nach der vermissten 15-jährigen Alina, Tochter eines früheren Schulkameraden von Alina, der sie um Hilfe bittet. Sie finden heraus, dass Alina an einem Fotoshooting teilnehmen wollte, zu der sie ihr erster Freund Noel eingeladen hatte. Diesen hat sie über Facebook kennengelernt und nach nur einem Treffen hat sich Alina unsterblich in ihn verliebt. Leider ist Noel aber nicht der softe BWL-Student, den er vorgibt zu sein, sondern er ist ein „Loverboy“. Er ködert junge, gut aussehende Mädchen, die anschließend von der Alban – Liga, der er angehört, meistbietend verkauft werden. Dies geschieht im großen Stil und bei der Suche nach Alina müssen Stefanie und  ihr Kollege schnell erkennen, dass es sich hier um einen ganz professionellen und international agierenden Mädchenhändlerring handelt, mit dem man sich lieber nicht anlegen sollte…..

Mehr verrate ich an dieser Stelle aber nicht, denn sonst braucht ihr das Buch ja gar nicht mehr lesen. Was ziemlich schade wäre, denn der Auftakt der Reihe um die Fälle der Eventus Corporation mit ihren sympathischen und interessanten Protagonisten ist ein durchweg gelungener, spannender Thriller, den die Autorin Manu Wirtz dem Leser hier präsentiert.

Schon ab dem ersten Kapitel ist man mitten im Geschehen der skrupellosen Mädchenhändler, die gerade „neue Ware“ meistbietend verkaufen wie andere Menschen Vieh bei einer Bauernauktion. Schlimm ist die Tatsache, dass dies tausendfach jeden Tag auf diesem Planeten passiert und diese jungen Mädchen nie wieder glücklich werden in ihrem Leben – wenn sie denn überhaupt überleben. Wenn man sich dies vor Augen hält, bekommt der Lesegenuss schon einen schalen Beigeschmack. Dennoch muss ich sagen, hat die Autorin hier hervorragend recherchiert, was das Thema betrifft und ihre Informationen gekonnt und ohne Spannungsverlust in die Handlung eingeflochten. Einzig die vielen Erklärungen, was die Firma Eventus Corporation angeht, empfand ich an einigen Stellen störend und auch viel zu wissenschaftlich für einen Roman, zudem finde ich, hätte es diese Fülle an Informationen für das Verständnis des Buches nicht gebraucht. Deshalb gebe ich auch einen Stern Abzug dafür.

Die Hauptprotagonisten sind sehr authentisch dargestellt und hatten durchweg meine Sympathiepunkte. Man spürt die Angst des Vaters der entführten Alina, aber ebenso die Beklemmnis von Stephanie, die als alleinerziehende Mutter einer 14-jährigen Tochter, die Ängste ihres ehemaligen Schulfreundes nur zu gut verstehen kann und deshalb auch mit allen Mitteln, die ihr und ihrem Team zur Verfügung stehen, das Mädchen lebend und unversehrt finden wollen. Auch die anderen Protagonisten waren  mir, mal abgesehen von den Mitgliedern des Mädchenhändlerringes – wohl verständlich – sehr sympathisch.

Bis auf die schon oben erwähnte kleine Kritik, die mir an diesen Stellen etwas die Spannung nahm, fiel es mir trotzdem schwer, das Buch aus der Hand zu legen und mit den knapp 200 Seiten ist es auch schneller gelesen als einem lieb ist. Ich hoffe, dass Manu Wirtz bei den Folgebänden dieser Reihe genauso spannende Themen aufgreift, wie dies hier der Fall war und freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Stephanie Audet und ihren Kollegen.

Das Buch bekommt von mir 4 Lupen und eine klare Leseempfehlung.

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Mittendrin Mittwoch #31

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Diese Aktion habe ich bei Babsi auf ihrem Blog Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie entdeckt und möchte mich gerne an dieser Aktion beteiligen.

Ursprünglich wurde sie von ellizy91 von  READ BOOKS AND FALL IN LOVE erstellt.

Es geht bei dieser Aktion um Zeilen oder kleine Abschnitte aus dem Buch/ den Büchern, in denen man gerade liest.

Zur Zeit lese ich mal wieder mehrere Bücher gleichzeitig und picke mir mal eins davon heraus für den „Mittendrin Mittwoch“.

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In Anbetracht der Tatsache, dass zwischen den Versammelten möglicherweise ein Serienmörder herumlief, hielt Donner das für die einzig richtige Entscheidung. Jedoch lag die beim Außendienstleiter.Bereits von weitem erkannte er Donner das Fahrzeug mi der Aufschrift Einsatzleitung . Er musste Kroll erreichen. Den Leuten, die Donner umringten, schienen die Befindlichkeiten der Ordnungshüter einerlei zu sein. Sie kreischten und skandalierten Kraftklub – Rufe. Mittlerweile drängten sich die Körper dicht an dicht.

„Asche und alter Zorn“ von Elias Haller
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