[Blogtour] „Eventus Corp. -verkaufte Unschuld“ – Tag 5

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Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zum Buch „Eventus Corp.- verkaufte Unschuld“ von Manuela Wirtz. Ich hoffe, euch haben die bisherigen  Beiträge auf den einzelnen teilnehmenden Blogs gefallen. Gestern ging es auf dem Blog Babsleben um das absolut interessante Thema Sicherheit und Gefahren auf Facebook.
Zum Abschluss der Blogtour erfahrt ihr heute von mir etwas über das Thema Mädchenhandel.

Ich gebe euch aber erst noch einmal einen Überblick über die einzelnen Stationen:

05.09. Buchvorstellung bei Tine
06.09. Private Sicherheits – und Militärunternehmen bei Nadja
07.09. Thema Loverboys auf dem Blog von Nadine
08.09. Sicherheit und Gefahren auf Facebook ist das Thema bei Babs
09.09. mit dem Thema Mädchenhandel beschäftige ICH mich
10.09. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Aber nun zu meinem Thema:

Im Buch „Eventus Corp.- verkaufte Unschuld“ wird die 15-jährige Alina entführt und soll in einer Versteigerung an reiche Männer, die auf junge, unberührte Mädchen stehen, verkauft werden. Die „Einkäufer“, wie sie genannt werden, kommen aus aller Welt, vor allem aus den asiatischen und arabischen Staaten. Im Buch ist die Handlung fiktiv und stammt aus der Feder der Autorin Manu Wirtz. Doch wie sieht es in der Realität aus? Gibt es da auch Mädchenhandel?

Leider – es gibt ihn und das auch schon ziemlich lang. Früher handelte es sich eher nur um Frauenhandel und wurde betrieben, um  die Frauen zu versklaven und so billige Arbeiterinnen zu haben. Das heutige Ziel von Mädchen -und Frauenhandel ist allerdings meist sexuelle Ausbeutung, Zwangsprostitution und Zwangsverheiratung. Und da alles „angeschafft“ wird, was der gut zahlende Kunde möchte, wird auch die „Ware“ wunschgemäß immer jünger. Die Perversion mancher Männer kennt da keine Grenzen. Wie man zu neuen jungen Mädchen kommt,ist denen auch egal und da kaum eine junge Frau sich freiwillig in die Hände solcher Kriminellen begibt, ist es auch nicht an den Haaren herbei gezogen, wie im Buch von Manu Wirtz der „Loverboy“ seine Opfer „ködert“.

In ärmeren Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn aber auch Tschechien werden junge Mädchen mit der Aussicht gelockt, dass sie in Deutschland eine gut bezahlte Arbeit bekommen. Haben sie die Grenze ihre Landes hinter sich gelassen, werden ihnen die Pässe abgenommen und so sind sie hilflos den Mädchenhändlern ausgeliefert, die sie dann an Bordelle verkaufen. In das illegale Milieu kann  die Polizei kaum vordringen, weil hier viel über Internet geregelt wird – ganz wie im Buch „Eventus Corp.- verkaufte Unschuld“.

Aber nicht nur in Deutschland bzw. nach Deutschland gibt es Mädchen- und Menschenhandel, um diese dann in Bordellen zur Prostitution zu zwingen. Die meisten Opfer stammen aus Süd-und Ostasien, Afrika, Osteuropa und Südamerika. Doch nicht nur Frauen werden verschleppt, nein, in zunehmendem Maße werden auch Jungen und junge Männer Opfer solcher Menschenhändler. Die Nachfrage regelt das Angebot.

Laut einem UN- Bericht waren über ein Drittel der dokumentierten Opfer von Menschenhandel minderjährig. In Afrika ist die Zahl der minderjährigen Opfer sogar noch höher. Dort sind 62% der Menschen, die verschleppt werden, noch Kinder. Da hier  nur die dokumentierten Fälle gezählt werden können,  ist klar, dass die Dunkelziffer wohl noch viel, viel höher liegt.

In Indien floriert das Geschäft mit dem Mädchenhandel ebenfalls enorm.Es wird geschätzt, dass es derzeit 170.000 junge Mädchen in indischen Bordellen gibt. Da Mädchen in Indien weniger „wert“sind ( Frauen sind in Indien erst etwas wert, wenn sie einen Jungen geboren haben),  werden sie durch die Eltern für einen Preis von 450,00€ bis 750,00€ an Menschenhändler verkauft – wirtschaftliche Not siegt über Elternliebe. Und alle verdienen mit: Eltern, Verwandte, Politiker, Beamte, Polizisten und auch Bus-und Taxifahrer.

Die Mädchen erwartet in den Bordellen die Hölle auf Erden. Wenig zu essen, verdreckte Schlafräume, katastrophale hygienische Zustände, Gewalt, Drogen, Gruppenvergewaltigungen und Schläge sind dort an der Tagesordnung. 80% der Mädchen sterben innerhalb kurzer Zeit an den Folgen. Die es länger überleben, erkranken an HIV, Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten und Verletzungen durch die Folter.Somit wird also auch immer Nachschub gebraucht und das Elend nimmt kein Ende.

Bei der Recherche zu diesem Beitrag habe ich einen Artikel in „die Zeit“ gefunden vom Jahr 2011.Dort  standen 4 Männer in Slobozia, Rumänien,  vor Gericht.Sie sollen in 80 Fällen Mädchen und junge Frauen mit Schönheitswettbewerben in ihre Modellagentur gelockt, mit attraktiven Jobs und Fotoshootings, die im Westen stattfinden, geködert und anschließend in italienischen und österreichischen Edelbordells zur Prostitution gezwungen haben. In 17 Fällen sollen die Opfer minderjährig gewesen sein. Einer der Hauptabnehmer soll eine Bordellkette gewesen sein, die in Wien, Salzburg und Klagenfurt  Niederlassungen für ein exklusives Klientel  betreibt. Selbst prominente politische Abgeordnete sollen in den Skandal verwickelt gewesen sein.

Wer den ganzen Bericht nachlesen möchte, kann das HIER tun.

Leider wird es wohl noch eine ganze Zeit dauern, bis man hier endlich konsequenter handelt, was Menschen -und Mädchenhandel angeht. Solange die Drahtzieher und Banden auch noch besser ausgerüstet sind als die hiesige Polizei, wird man dieses Problem kaum eindämmen können. Und leider wird es ebenso immer wieder gut betuchte Männer geben, die einen hohen Preis für ein unverbrauchtes Mädchen zahlen. Ein Fass ohne Boden….

(Quellen: http://www.petraschuster.de, süddeutsche.de, die Zeit)

Ich hoffe, es waren interessante Informationen  für euch dabei. Kommen wir nun zum Gewinnspiel.

 

Gewinnspiel

Viele tolle Gewinne warten auf euch. Beantwortet einfach die Gewinnspielfrage in einem Kommentar, vergesst eure Mailadresse bitte nicht, und schon seid ihr im Lostopf. Schaut auch auf die anderen Blogs und sichert euch so bis zu 5 Lose. Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch viel Glück!klee-1015602__180

Zu gewinnen gibt es: 

1. Preis: 1 signierte Printausgabe von „Nix zu verlieren“14102186_1656297444687070_5289872031436901560_n

2. Preis: 1 signierte Printausgabe von “ die Löffelliste“

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3. Preis: 1 signierte Printausgabe von „Murilega – die Legionärskatze“

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4. Preis: eine Tasse im Eventus Corp. -Design

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Und hier kommt meine Gewinnspielfrage: 

Tja, bei diesem Thema fällt es ehrlich gesagt schwer,mir eine „passende“ Frage auszudenken. Hinterlasst mir doch einfach eure Gedanken zu dem Thema in einem Kommentar und ihr seid im Lostopf! 

 

Das Kleingedruckte:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 09.09.2016 um 23:59 Uhr.
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7 Gedanken zu “[Blogtour] „Eventus Corp. -verkaufte Unschuld“ – Tag 5

  1. Hallo und guten Tag,

    nach dem Lesen des Beitrages hier zur Blogtour fiel mir spontan eigentlich nur ein Satz ein!!

    “ Männer sind Schweine “ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich glaube, mehr brauche ich zu diesem Thema nicht zu schreiben oder?

    LG…Karin…

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  2. Das Thema Menschenhandel finde ich richtig schlimm und finde es echt traurig, das es das immer noch gibt.

    Ich mache für alles mit außer für die Löffelliste.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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