„Berlin Ripper“ – von Siegfried Langer

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Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (2. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1530837855
ISBN-13: 978-1530837854
Preis: 9,99€

Bereits mehrere Frauen sind einem grausamen Serienmörder zum Opfer gefallen. Alle waren sie jung, blond, attraktiv und keine Kinder von Traurigkeit.
Die Medien sprechen schon vom ‚Ripper von Berlin‘.
Die Privatdetektivin Sabrina Lampe folgt einer Spur ins Allgäu. Neugierig wühlt sie in der Vergangenheit und bringt dabei eine dunkle Familientragödie ans Tageslicht.
Zeitgleich führen die Ermittlungen von Kriminalhauptkommissar Niklas Steg direkt in die höchsten Berliner Regierungskreise.

Sind die beiden schnell genug, um weitere Morde zu verhindern?

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Siegfried Langer ist mit seinem Buch „Berlin Ripper“ wieder ein Thriller gelungen, den man am liebsten in einem Stück verschlingen möchte. Es ist der 3. Band der Reihe um die Privatdetektivin Sabrina Lampe und Kriminalhauptkommissar Niklas Steg. Die Vorgängerbände sind „Leide“ und „Vergelte“. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, da die Handlungen in sich abgeschlossen sind. Lediglich für die Entwicklung von Sabrina Lampe und Niklas Steg ist es vorteilhaft, die beiden anderen Bände vorher gelesen zu haben.

In Berlin geschehen grausame Morde an jungen, blonden Frauen, die wohl eines gemeinsam haben. Sie sind keine Kinder von Traurigkeit, was One-Night-Stands angeht. Nun sind sie tot, grausam zugerichtet, der Bauch aufgeschlitzt wie Vieh. Niklas Steg steht mit seinem Team vor einer schweren Aufgabe, denn die Spuren sind mehr als dürftig und so tappen sie, was die Ermittlungen angeht, mehr und mehr im Dunkeln. Derweil freut sich Sabrina Lampe auf ihren entspannten Urlaub, den sie mit Tochter und Schwiegersohn in spe im Allgäu verbringen wird. Da  sich Sabrina und Niklas nach wie vor gut verstehen und auch zusammen ausgehen, kommen sie quasi als Kollegen zwangsläufig auf den aktuellen Fall zu sprechen. Sabrina  geht dann zufällig einer Spur ausgerechnet in dem Ort nach, wo sie Urlaub macht, während Niklas eine Spur in Berlin verfolgt, die ihn in die Regierungskreise führt. Zusammen kommen sie einer schlimmen Familientragödie auf die Spur……..

Dieser Thriller war eher einer der ruhigeren Sorte von Siegfried Langer. Ich bin von ihm durchaus mehr Brutalität, Blut vergießen und grausame Szenen gewohnt. Dennoch gelingt es ihm, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und aufgrund der geringen Seitenanzahl und der übersichtlichen Kapitel hat man das Buch schneller beendet, als einem vielleicht lieb ist.

Neben der Aufklärung der brutalen Morde wird man mit dem Privatleben der beiden Hauptprotagonisten konfrontiert. Aber das wird von Siegfried Langer geschickt in die  Handlung eingeflochten, zumal ich natürlich wissen wollte, wie es mit Sabrina und Niklas privat weiter geht. Auch Frau Schimmelpfenng, die schrullige Nachbarin, war wieder mit von der Partie und ich konnte einige male herzhaft lachen über sie und die Dialoge, welche sie mit Sabrina geführt hat. Es  begegnet einem ebenso der ganz normale Wahnsinn einer Kleinfamilie, wenn es um das Thema Urlaubsplanung geht und wenn ich an Sabrinas Stelle gewesen wäre, hätte ich mir von meiner pupertierenden Tochter und ihrem etwas ungewöhnlichem Freund Mojito ( der Name ist Programm ) nicht vorschreiben lassen, wo ich meinen Urlaub verbringe. Aber gut, das ist künstlerische Freiheit und kommt in den besten Familien vor. Am Ende diente es ja sogar der Aufklärung der Morde.

Ein Spannungslevel war von Beginn an vorhanden und dieser steigerte sich im Laufe der Handlung. Zwar war der Showdown nicht so explosiv wie in anderen Büchern des Autors, aber er war dennoch vorhanden und es blieben zum Schluss keine Fragen offen. Das Ende war für mich dann auch noch einmal überraschend.  Insgesamt kann man das Buch eher unter dem Genre Krimi einordnen, für eingefleischte Thrillerfans wird es hier wohl ein wenig an Brutalität und Blut vergießen fehlen. Deshalb gebe ich dem Buch auch einen halben Punkt Abzug. Da ich mich dennoch hervorragend unterhalten gefühlt habe, runde ich das ganze aber wieder auf volle Punktzahl auf und vergebe 5 Lupen für „Berlin Ripper“.

5Lupen

 

 

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