Blogtour zum Buch „Geweihtes Blut“von Sandy A. Farmer

Herzlich Willkommen zum 2. Tag der Blogtour zum Buch „Geweihtes Blut“ von Sandy A. Farmer.

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Gestern hat euch Jasmin das Buch vorgestellt. Heute bekommt ihr bei mir auf dem Blog Informationen zum Thema „Tablettenabhängigkeit, bevor es morgen bei Tamara weiter geht mit dem Thema “ Der Kampf gegen die Vergangenheit“.

Die Blogtourdaten sind wie folgt:

27.06. „Geweihtes Blut“ bei Jasmin
28.06. „Tablettenabhängigkeit“ bei MIR
29.06. „der Kampf gegen die Vergangenheit“ bei Tamara
30.06. „Die Veränderung eines Menschen“ bei Nadine
01.07. „Sandy A. Farmer stellt sich vor“ bei Nadja
02.07. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Nun zu  meinem Thema „Tablettenabhängigkeit“

Im 2. Band der Reihe von Sandy A. Farmer „Geweihtes Blut“ geht es auch um die Abhängigkeit von Tabletten und Beruhigungsmitteln. Jessica ist nun schon 2 Jahre der Hölle entkommen, aber ohne Schlafmittel geht es seitdem nicht mehr. Obwohl die Tabletten längst nicht mehr helfen, kommt sie von ihnen nicht los. Auch die psychologische Betreuung, in der sie sich schon lang befindet, kann ihr anscheinend nicht helfen. ODER…..Jessica verheimlicht die Einnahme und die Sucht, in der sie sich schon eine ganze Weile befindet. Ein typisches Symptom für eine Abhängigkeit.

Ab wann spricht man von Tablettenabhängigkeit oder Medikamentenmissbrauch?

Man sprich davon, wenn Arzneimittel ohne erkennbare Beschwerden zur Beeinflussung  des eigenen Wohlbefindens eingesetzt werden.

Was sind die Symptome der Tablettenabhängigkeit?

Als erstes wäre hier die Dosissteigerung zu nennen. Der oder die Betroffene nimmt die Medikamente länger und/oder in größeren Mengen als sie eigentlich verordnet sind.
Das hat zur Folge, dass derjenige sich die Medikamente auch auf anderen Wegen beschaffen muss, denn irgendwann wird der Arzt, der das Medikament verordnet hat, misstrauisch und wird diese nicht mehr verschreiben. Also lässt man sich diese von verschiedenen Ärzten verschreiben oder man beschafft sie sich auf illegalem Wege.

Die Tabletten werden nicht mehr nach Indikation eingenommen, also zum Beispiel Schlafabletten nur nachts, sondern nun auch tagsüber, damit auch da die beruhigende Wirkung einsetzen kann, weil es ohne nicht mehr geht.

Das Leben dreht sich ausschließlich um die Tabletten, ein Absetzen oder die Reduzierung der Dosis ist nicht möglich.

Man leidet unter  Schläfrigkeit bis in den späten Vormittag hinein, weil Beruhigungs-und Schlafmittel eine sehr lange Wirkungszeit haben.

Übrigens machen manche Psychopharmaka schon nach 4 Wochen süchtig!

Welche Folgen kann eine Medikamtentensucht haben?

Nun, hier unterscheidet man zwischen möglichen körperlichen und seelischen Folgen.

Als körperliche Folgen wären zu nennen:

  • Gleichgewichts,- Bewegungs,-Konzentrations,- Schlaf-und Sprachstörungen
  • Organschäden wie zum Beispiel Leberschäden und Nierenversagen, aber auch Magenerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • bei der Überdosierung von Schmerzmitteln kann es zu einer Atemlähmung kommen, was den sicheren Tod nach sich zieht

mögliche seelische Folgen können sein:

  • Abflachung der Gefühle und Interessenlosigkeit
  • Änderung der Persönlichkeit
  • Stimmungsschwankungen, Depressionen, Ängste
  • Paranoia und paradoxe Reaktionen

 

Welche Formen der Medikamentensucht gibt es?

Hier sind die unterschiedlichen Medikamentengruppen gemeint.
Verbreitete Formen der Medikamentenabhängigkeit sind

  • Schmerzmittelsucht
  • Schlaf – und Beruhigungsmittelsucht
  • Missbrauch von Antidepressiva und Neuroleptika
  • Medikamentenabhängigkeit bei Mitteln zur Gewichtsreduktion, z.B. Abführmittel

Übrigens gibt es über 2 Millionen Deutsche, die medikamentenabhängig sind und die Dunkelziffer wird um ein vielfaches höher sein.

Wie kommt man los von der Sucht?

Allein ist es kaum möglich und es ist auch kein Spaziergang. Eigentlich führt an einem Klinikaufenthalt zum Suchtentzug kaum ein Weg vorbei. Der Entzug dauert auch meist länger als bei einer Alkoholsucht zum Beispiel, weil der Körper ein Depot an Wirkstoff des jeweiligen Medikamentes aufbaut und dieses Depot 2-3 Wochen aufrecht erhalten werden kann. Das heißt, dass es erst nach diesen 2-3 Wochen überhaupt zu Entzugserscheinungen kommt.In der Klinik wird dann ein Entzug unter medikamentöser Begleitung und engmaschiger Überwachung der Herz-Kreislauf sowie der Stoffwechselsituation durchgeführt. Wichtig ist natürlich ebenso eine psychotherapeutische Behandlung, da der Patient ja erst wieder lernen muss, sich und den eigenen Körper zu spüren, Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken und Konflikte zu bearbeiten.Er muss lernen, „Ersatz“ für z.B. Beruhigungsmittel zu finden, z.B. in Form von autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen.

Am wichtigsten ist aber, es gar nicht erst zu einer Sucht kommen zu lassen und daher beende ich meinen Beitrag mit den Worten von Paracelsus, die auch für die Abhängigkeit gelten:“ Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht´s, dass ein Ding kein Gift sei!“

 

Keine Blogtour ohne Gewinne…….hier sind sie

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1. Preis – 2×1 signiertes Print
2. Preis – 2×1 E-Book im Wunschformat
3. Preis – 4×1 signiertes Lesezeichen

Beanwortet dazu einfach die Gewinnspielfrage auf dem jeweiligen Blog und schon sichert ihr euch jeden Tag ein Los! VIEL GLÜCK! 

Die heutige Frage lautet:

Hast du schon mal unnötig oder länger als nötig Tabletten eingenommen?


Das Kleingedruckte:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 02.07.2016 um 23:59 Uhr.
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11 Gedanken zu “Blogtour zum Buch „Geweihtes Blut“von Sandy A. Farmer

  1. Ja habe ich-die Babypille zb und Schlaftabletten auf Pflanzlicher Basis!
    Ein wundervolles körperliches Gefühl ist wenn man einfach gar keine Tabletten mehr nimmt, wenn man diese nicht mehr braucht oder gewisse einfach absetzten tut!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  2. Guten Morgen,
    sehr schöner Beitrag, bei dem mir zwar schon ein paar Sachen bekannt waren, aber definitiv nicht alle und ich hätte nicht gedacht, dass das so viele Folgen haben kann…Wow, das ist schon wirklich krass.
    Zur Frage: Ja ich hab schon mal unnötig Tabletten genommen, aber dann nur wenn ich irgendwas hatte und es wichtig war, dass es weg geht, wie z.b. ein wichtiger Test in der Schule(da wären Bauch- oder Kopfschmerzen sicher auch irgendwann allein weggeangen ohne eine Tablette, aber in dem Moment war es wichtig). Ansonsten nehme ich vorsichtshalber auf längeren Fahrten Reisetabletten(was eigentlich sicher auch unnötig ist, da ohne noch nie etwas passiert ist). Ansonsten versuche ich Tabletten so gut wie es geht zu vermeiden, da ich z.b so jemand bin, der gar nicht jede runter kriegt(z.b. wenn sie etwas größer sind oder ich vorher drüber nachdenke.)
    LG und einen schönen Dienstag
    -Sarah

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  3. Hallo,
    bedingt nach einer Operation muß ich täglich Tabletten zu mir nehmen. Es wäre schön, wenn ich das nicht müsste. Das ist jedoch nicht möglich.
    LG
    Anni

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  4. Also irgendwie wird mein Kommentar hier gar nicht angezeigt, muss der vielleicht erst freigegeben werden? Ansonsten versuche ich ihn hier nochmal zusammenzufassen:

    Guten Morgen,
    Vielen Dank für deinen schönen Beitrag, ein paar Sachen wusste ich schon, andere wiederum waren mir total neu, z.b. die ganzen Folgen davon…Das ist schon ganz schön heftig.
    Zur Frage: Ja ich hab schon unnötig Tabletten genommen, aber immer nur wenn es mir schlecht ging und das dringend weg gehen musste z.b. wegen einem wichtigen Test in der Schule(wenn ich Bauch-oder Kopfschmerzen hatte). Ansonsten nehme ich bei längeren Fahrten(über 1 1/2 Stunden) immer eine Reisetablette(was aber eigentlich glaube unnütz ist, weil vorher ohne auch noch nie was passiert ist). Ich versuche Tabletten aber so gut es geht zu vermeiden, zumal ich so wieso nicht jede runter schlucken kann(z.b. wenn sie mal etwas größer ausfallen und nicht so winzig wie normal).
    LG und einen schönen Dienstag
    -Sarah

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  5. Hallo 🙂

    ja habe ich, aber aufgrund der Tatsache, dass ich unheimliche Angst hatte, wenn ich die Dosis verringere oder gar absetze, dass ich dann wieder höllische Schmerzen bekommen würde. Nach meiner Operation konnte ich dann die Tabletten komplett weglassen 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  6. Pingback: Blogtour „Geweihtes Blut“ Tag 3 – Tamys Bücherwelt

  7. Hallo und guten Tag,

    O.K. ob die Anti-Baby-Pille unnötig ist, glaube ich mal nicht. Denn Verhütung ist wichtig und genau diese Möglichkeit auch für mich persönlich das beste.

    Deshalb und mit dieser Einschätzung sage ich nein. Denn ich bin kein Pillen-Fan….auch Kopfschmerzen rücke ich lieber mit Schlaf und einem kalten Waschlappen zu Leibe als mit einer Schmerztablette.

    Schönen Mittwoch..LG..Karin…

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  8. Guten Morgen 🙂

    Ein echt interessanter Beitrag vielen lieben dank dafür. Die meisten nehmen sowas ja auf die leichte Schulter was ich nicht verstehen kann.

    Ich war mal einige Monate im Spital weil ich so Kopfschmerzen hatte. Hab dort täglich 6 Tabletten bekommen immer die selben und davon habe ich mir dann eine Vergiftung der Bauchspeicheldrüse zugezogen. War echt der Horror und seitdem vermeide ich jede Tabletten.

    Ich wünsch dir einen wunderschönen Tag und liebe Grüße Michelle

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  9. Halli Hallo,
    eine schwierige Antwort auf eine kitzlige Frage… was ist die Definition von unnötig?
    Unnötig meiner Ansicht nach, aber aus Sicht der Ärzte unbedingt nötig für mich und meinen Körper?
    Aus meiner Sicht trotzdem unnötig, auch wenn es vielleicht die eine oder andere „Sache“ erleichtern würde, aber mir die Neben- und Wechselwirkungen Unbehagen bereiten?
    Unnötig aus meiner Sicht, weil trotzdem keine „Beschwerdefreiheit“ erreicht wird und jahrelang Tabletten umgestellt werden usw. und ich mir als Versuchskaninchen vorkomme, weil auch aufgrund der einen Umstellung an anderen Medikationen Veränderungen vorgenommen werden müssen oder eben neue „Dinge“ auftauchen, die nach „neuen“ Tabletten „schreien“?
    Schwierige Antwort und kitzlige Frage.. meiner Ansicht nach… oder?
    Ratloser Gruß
    M.

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