Blogtour „Seelenreihe“ von Eva Lirot

Herzlich Willkommen zur Blogtour der“Seelenreihe“ (Jim Devcon Serie )Thriller von Eva Lirot

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Heute ist schon der 6. Tag der Blogtour und bei mir geht es um das Thema “ Chronisch krank sein“….was bedeutet das?

Vorher gebe ich euch noch mal einen schnellen Überblick über die gesamte Tour:

Montag, 20.06.  – Vorstellung der „Seelenreihe“  Bücher bei Nadja
Dienstag, 21.06. –  Kriminalität – bei Tanja
Mittwoch, 22.06.  – Behinderung der Polizeiarbeit – bei Tamys Bücherwelt
Donnerstag, 23.06. – Wenn aus Opfern Täter werden – bei Vielleserin
Freitag, 24.06. –  Mordkommission – bei der Lesefuchs
Samstag,25.06. – Chronisch krank – bei MIR
Sonntag,26.06. – Autorin Eva Lirot – bei Stefanie
Montag, 27.06. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

 

Im 4. Band der Reihe um Ermittler Jim Devcon  – „Seelennot“ geht es um eine Ehefrau und Mutter, deren Tochter verschwunden ist und die völlig auf sich allein gestellt versucht, diese zu finden. Ihr Ehemann ist chronisch krank und bei der Suche nach der Tochter absolut keine Hilfe. Also muss sie selbst die Initiative ergreifen…….

Mehr verrate ich an dieser Stelle mal nicht vom Buch

Wie mir dieser Band gefallen hat, könnt ihr HIER nachlesen. Seelennot

Nun zu  meinem Thema:

Was heißt das, chronisch krank sein?

Eine chronische Krankheit ist das Ergebnis eines länger andauernden Prozesses  degenerativer Veränderung körperlicher  oder psychischer Zustände oder es ist eine Störung, die länger andauernde körperliche oder psychische Schäden oder Behinderungen zur Folge hat. Heilt eine Krankheit nicht aus oder kann die Ursache der Krankheit nicht beseitigt werden, kommt es zur Chronifizierung. Von  chronisch krank spricht man, wenn die Krankheit länger als 6 Monate dauert bzw. anhält. Fast 20% aller Bundesbürger gelten als chronisch krank.

Einige Beispiele für chronische Erkrankungen sind : Asthma bronchiale, Diabetes mellitus, Epilepsie, Alkoholabusus, Gicht, Hypertonie, Arteriosklerose, Multiple Sklerose, choronare Herzerkrankungen  oder Rheuma.

Was bedeutet das für die betroffene Person?

Bei einer chronifizierten Krankheit verändern sich das Wohlbefinden und man hat das Gefühl, die Kontrolle über sein eigenes Leben verloren zu haben. Das emotionale Gleichgewicht gerät ins Wanken, die Person ist verunsichert hinsichtlich ihrer sozialen Rolle und Aufgabe und kann diese im schlimmsten Fall gar nicht mehr ausführen. In dem Band „Seelennot“ von Eva Lirot litt der Ehemann der Hauptprotagonistin an einer Hauterkrankung, die der die Hände und Füße aufgerissen sind und bluteten. Er war zwar noch halbwegs in der Lage, seinem Job nach zu gehen, aber auch das nur mit Müh und Not sowie ständiger Angst, entlassen zu werden. Seine Rolle als Ehemann und  Vater hat er hingegen aufgegeben, dazu fehlt ihm erstens die Kraft und dann hatte ich beim Lesen des Buches auch das Gefühl, dass es ja viel einfacher war, wenn die Ehefrau sich mit um diese Pflichten kümmert.

Wie sieht es aus mit der Vereinbarung von Beruf und Krankheit?

Viele chronisch kranke Menschen müssen leider die Erfahrung machen, im Beruf zurück gesetzt zu werden. Sie müssen sich anhören, nicht belastbar zu sein und ständig bzw. mehr als andere Kollegen zu fehlen. Das führt dann dazu, dass viele Arbeitnehmer ihre Krankheit erst gar nicht öffentlich machen, was natürlich auch  einen hohen psychischen Druck zur Folge hat. Grundsätzlich sind chronisch kranke Arbeitnehmer aber nicht verpflichtet, ihren Vorgesetzen davon zu berichten. Auch bei einer Bewerbung darf bei einer solchen Frage gelogen werden. Man kann aber bei einer chronischen Krankheit auch einen Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung stellen. Erreicht man hier den Grad von 50% Behinderung, ist man durch das deutsche Arbeitsrecht besonders geschützt, hat zum Beispiel einen besonderen Kündigungsschutz und es stehen einem auch 5 Tage mehr Jahresurlaub zu als den anderen Arbeitnehmern.

Finanzielle Faktoren  

Chronisch Kranke müssen im Gesundheitssystem meist weniger zuzahlen als andere Patienten. Als chronisch krank gilt, wer wegen derselben schwerwiegenden Krankheit in Dauerbehandlung ist. Wenn die Zuzahlungen eines chronisch Kranken höher liegen als 1 % seiner jährlichen Bruttoeinnahmen, kann er sich für den Rest des Jahres von der Zuzahlung befreien lassen. Die 1-%-Grenze gilt allerdings für Patienten, die ab 1.4.1972 geboren sind, nur, wenn sie sich therapiegerecht verhalten und die Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen haben. Den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung muss man bei der jeweiligen Krankenkasse einreichen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass bei einer chronischen Erkrankung sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, die am Ende dafür sorgen, dass die betroffene Person enorm an Lebensqualität verliert und sowohl physisch als auch psychisch einer großen Belastung ausgesetzt ist. Hier muss einfach neben der Therapie der eigentlichen Erkrankung auch viel auf psychischer Ebene getan werden, um den Patienten aufzufangen und sein Leben trotz der Krankheit lebens -und lohnenswert erscheinen zu lassen.

Ich hoffe, der Beitrag war interessant und ihr habt bis zum Ende durchgehalten.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. 

10 mal 1 Wunschexemplar im Wunschformat aus der „Seelenreihe“ mit je einem Lesezeichen13133387_1599509837032498_4925073069017772348_n

Beantwortet dazu einfach die Gewinnspielfrage auf dem jeweiligen Blog und schon sichert ihr euch ein Los für diesen Gewinn! Ich drücke allen die Daumen!

Meine heutige Frage  lautet:

Seid ihr schon mal mit chronisch kranken Personen in Berührung gekommen und wie habt ihr euch verhalten?

 


DAS KLEINGEDRUCKTE!!!

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 26.06.2016 um 23:59 Uhr.
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8 Gedanken zu “Blogtour „Seelenreihe“ von Eva Lirot

  1. Hallo,

    ich hatte bis jetzt niemanden mit einer chronischen Erkrankung im Umfeld. Wie ich darauf reagieren würde? Mit Verständnis, da niemand etwas für seine Erkrankung kann.

    LG Tina

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  2. Hallo und guten Tag,

    nein ich hatte in meiner Familie und meinem Umfeld auch noch niemanden mit diesem Krankheitsbild.

    Klar mit Verständnis, aber es würde mich persönlich auch sehr traurig stimmen. Da man dieses Krankheitsbild ja nicht wirklich heilen kann, nur dem Menschen sein Leben möglichst angenehm zu gestalten.

    LG..Karin…

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  3. Hallo Ihr Lieben,
    ich habe in meinem Umfeld auch niemanden mit einer chronischen Erkrankung. Und wenn es so wäre, dann ist halt so. Man macht das beste daraus und ist für die Personen genauso da wie für jede andere Person. So sehe ich das.
    LG
    Anni

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  4. Hallo, ich bin mit Ende 20 selbst chronisch erkrankt. Hatte auch vorher bereits mit Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung zu tun, z.B. bekam meine Schwester mit 16 oder 17 Jahren jugendliches Rheuma… Durch meine chronische Krankheit, die ich mit 28 J. bekam, wurde ich mit Mitte 30 verrentet. Jetzt bin ich 50, und meine gesunden Kollegen, Freund und Bekannte – na ja, die Kontakte sind eingeschlafen. Ich kann nicht mithalten, die anderen sind mir zwar mit Verständnis begegnet, aber nach 10 Jahren Rente habe ich fast alle Freunde verloren. Gut,, andere kamen hinzu, aber dennoch finde ich es schade…

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  5. Huhu,

    Ich bin selbst chronisch krank, denn ich habe Asthma.
    Einige Leute, die ich kenne, haben Diabetes. Und da habe ich dann auch miterlebt, wie sie sich gespritzt haben.
    Hmm, wie soll man sich da schon besonders verhalten? Ich denke, man sollte mit ihnen umgehen, wie mit jedem anderen auch und sie nicht „krank“ behandeln. Es sei denn, es ist aufgrund von Ernährungs umständen oder ähnlichem erforderlich. Dann sollte man am besten darauf Rücksicht nehmen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Areti

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  6. Hallo 🙂

    ich leide selber unter chronischen Krankheiten, daher ist mir das bewusst, wie man sich fühlt und man oftmals nicht viel dagegen tun kann, da meine Leiden zwar mit Tabletten verbessert werden können aber aufgrund dessen, dass sie sich immer wieder wiederholen einfach nicht heilbar sind.

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  7. Hallo,

    da ich schon im Krankenhaus gearbeitet habe, bin ich natürlich auch schon mit chronisch Kranken in Berührung gekommen… ich habe mich ganz normal verhalten…

    LG

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