„Blutschwur“ – von Stefanie Mühlsteph

Blutschwur
Broschiert:
382 Seiten
Verlag: Low, Torsten (13. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940036234
ISBN-13: 978-3940036230
Preis: 13,90€

Cathrin ist Geschichtsstudentin und glaubt nur an das, was sie sieht und historisch belegt werden kann. Als ihr Hund brutal umgebracht und sie von zwei merkwürdigen Männern mit Schwertern gerettet wird, begreift sie, dass ihre Welt nicht so ist, wie sie zu wissen glaubt. Denn seit Jahrhunderten tobt ein Krieg. Die unsterblichen Kresniks kämpfen gegen ihre blutrünstigen Brüder, um die Auferstehung ihres Schöpfers zu verhindern. Cathrin schlittert unfreiwillig in diesen Kampf hinein. Sie ist der Schlüssel, weil sie am entsetzlichsten Tag ihres Lebens überlebte. So muss sie nicht nur lernen mit einem Schwert umzugehen, sondern auch ihre Emotionen im Zaun zu halten, denn die Kudlaks haben einen gefürchteten, gewissenlosen Anführer, der seinem Herren treu ergeben ist. Und er wird vor nichts und niemandem Halt machen, um sein Ziel zu erreichen … Nicht einmal vor Cathrins Liebsten. Ein Urban Fantasy Roman von der Autorin von NERDIKON und TECHNIKGIRL.

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Mit dem Buch „Blutschwur – die Söhne des Drachen“ hab ich mich zum ersten Mal in das Genre der Urbanfantasy und die Welt der Vampire gewagt.

Das Buch wurde von Stefanie Mühlsteph geschrieben und erschien im Verlag Torsten Low. Vielen Dank an Torsten Low für die schnelle und unkomplizierte Zusendung des Buches, ein sehr empfehlenswerter Verlag.
Es geht in diesem Buch um die Geschichtsstudentin Cathrin, die nichts ahnend eigentlich für den Erhalt der Welt, so wie wir sie kennen, verantwortlich ist. Das dumme ist nur, sie weiß das ( noch ) nicht. Es geschehen aber merkwürdige Dinge um sie herum und sie kommt sich irgendwie beobachtet vor. Dann öffnet sich nach der grausamen Ermordung ihres geliebten Hundes eine ganz neue Welt für sie, in der ein Jahrhunderte dauernder langer Krieg tobt – der zwischen Kresniks und ihren Brüdern, den Kudlaks, die mit Hilfe von Cathrins Blut ihren großen Schöpfer wieder zum Leben erwecken wollen.

So wird Cathrin von den Kresniks, allen voran Richard, beschützt, damit sie nicht in die Hände der Kudlaks gerät. Ein großer Krieger der Kudlaks ist Matthew und dieser ist gleichzeitig der Bruder von Richard. Also steht Cathrin nicht nur einfach mal so zwischen den Fronten, sondern ist auch noch Teil einer persönlichen Fehde zwischen den zwei Vampiren. Dieses hat natürlich ungeahnte Ausmaße auf das Umfeld von Cathrin, denn an ein normales Leben ist nun nicht mehr zu denken. Außer ihr weiß ja auch keiner von der Anwesenheit der Strigoi – Vampire wollen sie nicht gern genannt werden.

Cathrin gerät also in einen Strudel dieses Kampfes zwischen Kresniks und Kudlaks und im Laufe der Handlung offenbaren sich einige Überraschungen, wer denn alles noch so unter dem Deckmantel der „normalen Menschen“ eigentlich zu den Strigoi gehört. Und dann ist da auch noch die Liebe…mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Nachdem ich mich anfangs etwas schwer getan habe, in das Buch hinein zu finden, lies es sich dann doch noch gut lesen und Cathrin als Hauptprotagonistin fand ich durchaus sympathisch. Sie war zwar manchmal etwas neben der Spur, aber wer wäre das nicht, wenn er wüsste, er oder sie wäre die Rettung der Menschheit. Da kann man schon mal kopflos los marschieren. Mit den ganzen Namen der Strigoi hatte ich allerdings so meine Not, ich konnte anfangs nicht mal die Guten von den Bösen unterscheiden. Dies werte ich aber nicht negativ, weil mir da wohl einfach die „Vampir-Erfahrung“ fehlt……grins

Stefanie Mühlsteph hat für mein geschichtliches Verständnis, was Strigoi betrifft, gut recherchiert. Der Leser erfährt einiges an historischem Hintergrundwissen. Zugute kommt hier, dass die Hauptprotagonistin Geschichtsstudentin ist und man so diese Informationen gut in die Handlung einfließen lassen konnte. Für mich war das trotzdem eher nebensächlich, mir ging es in erster Linie um die Handlung im Buch. Die entsprechenden Passagen habe ich eher überflogen.

Spannend war das Buch dennoch aufgebaut, von der ersten bis zur letzten Seite. Zumal es nicht wie sonst a la „Twilight“ vordergründig um eine Beziehung zwischen Mensch und Vampir geht. Das fand ich sehr gelungen. Dennoch waren auch hier Gefühle und Romantik vorhanden, nur eben wohl dosiert.

Der Schluss des Buches hat mich etwas überrascht, war aber total gelungen, wie so manch andere unerwartete Wendung auch. Meinen Ausflug in die Welt dieses Genre hab ich also in keinster Weise bereut, ich wurde durchweg positiv überrascht.

Das Buch erhält daher von mir 4 von 5 Lupen.

4Lupen

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