Kuckucksbrut -von Melanie Lahmer

Kuckucksbrut

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
Auflage: Aufl. 2015 (15. Januar 2015)
ISBN-10: 340417142X
Preis: 9,99€

Im Wald in der Nähe von Siegen wird auf einem historischen Richtertisch eine Frauenleiche gefunden – hergerichtet wie am Pranger. Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen ermitteln und erfahren bald, dass in dem kleinen Dorf im Rothaargebirge eine weitere Frau bedroht wird. Welches Geheimnis verbindet die beiden jungen Mütter? Und welche Rolle spielen die Menschen im Dorf, die eine verschworene Gemeinschaft bilden – und eine Mauer aus Schweigen …

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In der Nähe eines kleines Dorfes bei Siegen wird im Wald zufällig die Leiche einer zugerichteten Frau gefunden – auf einem historischen Richtertisch mit einer Tarot Karte in der Hand.

Die ist der 2. Band der sympathischen Kommissarin Natascha Krüger und ihren Kollegen, die nun im Falle der ermordeten Frau ermitteln. Man muss den 1. Band ( „Knochenfinder“ ) nicht zwingend gelesen haben, obwohl auf Geschehnisse des 1. Bandes eingegangen wird. Empfehlen möchte ich ihn aber trotzdem, mir hat er sehr gut gefallen.

Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und werden aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, dadurch bleibt in meinen Augen die Spannung über das gesamte Buch erhalten, weil auch aus der Perspektive des Täters geschrieben wird.

Das „Ermittlertrio“ wird für mich um eine Person, nämlich das PC – Genie Kim,  erweitert, die schon im ersten Band gegen Ende eine Rolle gespielt hat und ich würde mir wünschen, dass sie auch bei weiteren Ermittlungen dabei sein darf.

Da einige private Geschehnisse im Leben der Ermittler in diesem Band offen bleiben, hoffe ich natürlich auf Band 3 und auf Aufklärung, besonders was es mit dem Bruder von Natascha auf sich hat. Hier hätte ich mir schon in diesem Band mehr Informationen gewünscht.

Dennoch ist ganz klar Natascha Krüger mit ihrer synästhetischen Wahrnehmung die Hauptperson des Romans. Eine sympathische junge Frau, die zusammen mit ihrem Kater Felix in Siegen lebt. Sie ist eine für mich starke Frau mit dem Wusch nach Liebe und Anlehnung, die sie in ihrem Kollegen Simon findet. Ich bin  gespannt, wie die Beziehung weiter geht.

Das Dorf Weißbach, aus dem die tote Frau kommt, kann hinterwäldlerischer nicht sein. Allem neuen gegenüber misstrauisch, fremd Zugezogene werden nicht integriert  und schnell sind sich die Dorfbewohner einig, wer die Frau umgebracht hat.

Und dann gerät auch schon die nächste Frau ins Visier des Täters.

Als Fazit kann ich sagen, dass mir das Buch ebenso wie Band 1 sehr gefallen hat.  Es lässt sich flüssig und zügig lesen und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, mich durch ein Kapitel „schleppen“ zu müssen. Auch gibt es viel zu wenig Hinweise auf den wahren Täter, bzw. waren diese für mich schon sehr versteckt und nicht offensichtlich. Dadurch bleibt die Spannung bis zum großen Finale aufrecht und ich konnte es gegen Ende nicht erwarten die Seite  umzublättern.

Ich freue mich schon jetzt auf Band 3 und danke der Autorin Melanie Lahmer und http://www.leserunden. de, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. Verdiente 5 von 5 Lupen vergebe ich daher.

5Lupen

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